Wie und wo Hits entstehen, ist fast wie Glücksspiel. So kann ein schlecht-produzierter Hinterhof-Song megasteil gehen, während gleichzeitig ein hochprofessionell produzierter und durchdachter Titel im Boden der Nichtbeachtung versinkt. Während der eine vielleicht ohne jegliche Studiotechnik aufgenommen wurde, hat auf der anderen Seite der Künstler und Produzent viel Geld in die Hand genommen, um einen möglichst erfolgreichen Song zu kreieren.

Wieder andere Songs erlangen Hit-Status, weil sie einfach unfassbar oft im Netz verbreitet, illegal downgeloadet oder über handgebrannte CDs auf Mallorca verteilt worden sind. Selbst Lasso-König und Erfinder des Popschlagers Olaf Henning sagt selbst: „Wenn es die illegalen Downloads nicht gäbe, wäre Cowboy & Indianer sicher kein Hit geworden!“.

Man steckt da nicht wirklich drin und ein Patentrezept oder eine All-in-one-Lösung hat bisher keiner gefunden. Ebenso wenig eine Zauberformel oder einen Zaubertrank für die göttlichste Stimme weit und breit. Daher darf man ruhig mal die Frage stellen, warum es – gerade im Schlager – soviele Künstler gibt, die jedes Jahr aufs Neue einen „HIT“ produzieren bzw. aufnehmen, der dann aber doch keiner wird – wie man nach sehr kurzer Zeit dann selbst feststellen kann.

Oft scheint es auch nur so zu sein, dass man für die Promo einer neuen Aufnahme einfach mal das Wort „HIT“ benutzt, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Was gleichzeitig und langfristig dazu führt, dass der betreffende Künstler diesbezüglich garnicht mehr ernst genommen wird. So ergeht es sehr vielen alljährlich im Vorlauf der Mallorca-Saison, wo gefühlte 487 Megastars der Partyinsel DEN Mallorcahit des Jahres in Petto haben.

Wenn wir mal wirklich auf die Insel gucken, sehen wir, dass in den letzten Jahren die echten Hits auch nur von den ganz Großen gelandet worden sind: Mickie Krause, Jürgen Drews, Lorenz Büffel, Peter Wackel. That’s it.

Haben diese Interpreten einen geheimen Strategienplan zum Hit? Vielleicht, und wenn ja, werden sie ihn sicher nicht verraten. Fakt ist: Hits produzieren oder Hits landen ist wie Glückspiel. Die Kugel rollt einmal, nichts geht mehr und dann heißt es hopp oder top. Da kannst Du zum Beispiel auch einfach Live Blackjack bei William Hill Live Casino spielen und wirst feststellen, dass alles nicht so sicher ist, wie das Amen in der Kirche.

Als Künstler sollte man sich nicht auf DEN HIT fixieren, sondern sich gerade in unserer Branche darauf konzentrieren, hochwertige Leistung und qualitativ gute Musik abzuliefern. Die Chancen auf einen echten Hit sind sehr sehr gering, aber nicht gleich Null. Belohnt werden im Leben immer die Ausdauernden und nicht die Knallköppe mit Hit-Floskeln, die niemand hören will.

Zum Abschluss wollen wir euch noch einen echten Hit als Video zeigen:

DISKUSSION - Hinterlasse einen Kommentar.

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here