Anno: Mutationem. Cyberpunk aus dem Indie-Bereich

Anno: Mutationem. Cyberpunk aus dem Indie-Bereich

Foto: ThinkingStars

Neonlichter schwirren in der Abendluft, heiße Flitzer fegen über die Straßen und durch die Luft. Elektrobeats treiben uns voran während wir in das Zwielicht der Stadt eintauchen.

Wer Cyberpunk mag, wer Shadowrun lebt, der wird sich in Anno: Mutationem richtig wohlfühlen.

Soviel Vorschusslorbeeren? Ein merkwürdiges Zeichen oder doch verdient?

Derzeit können wir die Demo von Anno kostenlos auf Steam herunterladen und es lohnt sich!

Das Spiel und der Charakter

Wir schlüpfen in den Körper oder viel mehr in den Kampfanzug der Protagonistin Ann. Jene leidet an einer merkwürdigen Krankheit, was sie die Kontrolle über ihren Körper verlieren lässt. Dank des Anzuges ist sie aber immerhin in der Lage ihre Schwierigkeiten einigermaßen zu kompensieren.

Mit übermenschlicher Kraft prügeln wir mit einem Energie-Katana auf Gegner ein und zerlegen sie in handliche Einzelteile. Mit der wuchtigen Handfeuerwaffe entsorgen wir den Rest der Gegner.

Finisher-Moves sind ebenso dabei wie wilde Rutschpartien über den Boden, erinnert von der Geschwindigkeit ein wenig an Warframe.

Was nun nach einem schnöden Prügelspiel klingt, wird wohl nur in der Demo so sein.

Anno: Mutationem verbindet Adventure, Rollenspiel und Action im Einklang. So weit der Plan bisher zumindest.

Im weiteren Spiel können wir Ann und ihre Ausrüstung weiter aufwerten und Skill-Chips lassen und stetig besser werden.

Die Neon-Welt

Was wäre ein Cyberpunk-Setting ohne Hacks? Natürlich haben wir einen Sidekick der hacken kann an der Seite, so können wir Türen entsperren und Systeme lahmlegen. Ayane hilft uns dabei, führt uns durch die Mini-Spiele und hat immer einen bissigen Spruch auf den Lippen.

Das Spiel selbst legt auf eine Mischung aus 2D-Pixelgrafik und 3D Umgebung. Der Stil fügt sich unglaublich gut in das gesamte Szenario ein. Cyberpunk-Freunde (Das Genre, nicht das Spiel), werden hier sicherlich gerne den ein oder anderen Kurzurlaub verbringen wollen. Neon, Neon und nochmals Neon… es gehört nun mal zum Genre und wird hier auch voll ausgelebt und gezeigt. Reklame strahlt von den Wenden, Monitore schillern, das reinste Lichter-Diorama. Ob kleine Läden, die sich hinter dem Flimmern verbergen, Prostituierte die den Straßen etwas Zwielichtiges verleihen, oder eine Fülle an Passanten das Spiel wirkt durchweg lebendig.

Die Loot und den Müll der Straße können wir in den genannten Läden gegen bares Geld anbieten und verkaufen.

Dystrophie hinter bunten Lichtern

Was alles sehr hübsch klingt, wirkt aber nur auf den ersten Blick farbenfroh.

Die hoch entwickelten Makropolen bröckeln an jeder Ecke und mit ihnen die Menschen und Gesellschaft. Jeder erhofft sich hier ein besseres Leben hinter dem nächsten Horizont und nicht wenige werden davon enttäuscht. Menschen sind wie Technik, nur eine gewisse Zeit belastbar bevor sie kaputtgehen oder durchdrehen.

Drogen, verbotene Gelüste oder Realitätsverlust begleitet die Menschen im cyberpunkigen Anno: Mutationem.

Noch können wir uns nicht an allem ergötzen, noch sind wir auf die Demo angewiesen, aber bald wir das Spiel sicherlich zum Release bereitstehen und oh boy, was werden wir dann am Start sein.

Der Release vom Spiel des Entwicklers ThinkingStars soll noch 2021 sein.

 

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