Anschnallen für die Zukunft. Battlefield 2042 wurde vorgestellt

Anschnallen für die Zukunft. Battlefield 2042 wurde vorgestellt

Foto: ea.com

Nun ist es also amtlich, das neue Battlefield wird in der nahen Zukunft spielen und den Titel Battlefield 2042 tragen.

Am 22. Oktober wird der Kracher aus dem Hause EA erscheinen und bereits am 22. Juli werden wir auf der EA Play noch mehr vom kommenden Titel sehen können.

Ein großes Novum in der Serie werden riesige Schlachten von bis zu 128 Spielern sein! Auf den NextGen-Konsolen und PCs können wir uns auf gigantischen Maps ins Getümmel werfen. Allerdings hat dies auch seinen Preis, man wird einen leistungsstarken Rechner brauchen und mit den LastGen-Konsolen wird man an den Massenschlachten nicht teilnehmen können.

Wer eine PS4 oder Xbox-One besitzt wird sich also mit den gewohnten 64 Spielern zufriedengeben müssen.

Was uns jedoch bekannt sein dürfte ist das Klassensystem, welches sich erstaunlich nahe an dem von Rainbow Six: Siege bewegt.

Mit den Grundklassen Assault, Engineer, Support und Recon sind vier alte Vertreter dabei, hinzu kommt der Specialist der eine Art Sonderrolle einnehmen wird. Hier wird die Ähnlichkeit mit dem Operator doch recht eindeutig. Gadgets wie Drohnen werden von dieser Klasse herangezogen und auch die allgemeine Waffenauswahl ist deutlich freier als bei den anderen Klassen.

Fernab der Gamemechanik

Das Szenario bei Battlefield 2042 ist ein eher dystopisches und erinnert schon fast an ein Setting im Cyberpunk Genre. Die Welt hat einige Katastrophen wie Wirtschaftseinbrüche, Wassermangel und Flüchtlingskrisen hinter sich, oder steckt noch in diesen. Ganze Länder haben sich aufgelöst und Menschen ohne Heimat und Ziel wandern umher. Großmächte gibt es immer noch und holen sich aus den Reihen heimatloser Soldaten Söldnereinheiten heran. Diese Söldner nennen sich No-Pats und kämpfen um die letzten Rohstoffe unserer Erde.

Einen dieser No-Pats werden wir dann auch im Spiel übernehmen und versuchen uns eine Art Zukunft zu sichern, vielleicht gar mit neuer Heimat. Leider werden wir wahrscheinlich nicht sonderlich viel über die Charaktere erfahren, denn einen Story-Modus oder Singleplayer werden wir vergeblich suchen. Battlefield 2042 soll ein reiner Multiplayer-Shooter werden.

Und nun zum Wetter

Auch Sandstürme, Gewitter und Tornados gehören zum neuen Battlefield, allerdings ohne Script. So kann sich das Wetter unvorhergesehen während des Spiels ändern und bringt uns Vor- sowie Nachteile. Die Levolution aus Battlefield 4 kommt hierbei zum tragen und wurde seit damals deutlich ausgebaut.

Interessant werden hierbei sicherlich die Sichtverhältnisse werden. Ein ordentlicher Sandsturm könnte es schwierig machen den Gegner zu entdecken.

Und was erwartet uns im Spiel?

Eins vorne weg: Battle Royal wird es nicht geben. Wahrscheinlich eine freudige Nachricht für den ein oder anderen, der das Feld nun genug beackert hat.

Stattdessen versuchen wir Flaggenpunkte auf der Karte zu erobern, um Sektoren einzunehmen. Wer weniger Flaggen besitzt, bekommt einen Ticket-Bleed und wird dann wohl, ob kurz oder lang das Spiel verlieren. Ein System was uns aus früheren Battlefield-Teilen bekannt vorkommen könnte.

Neben der Hazard Zone und einem noch unbekannten Spielmodus ist bislang keine weitere Variante angekündigt.

Nun aber erstmal weg von den Karten und hin zu den Werkzeugen des Krieges.

Mit dem in der Zukunft liegenden Setting wird man auf eine ganze Bandbreite an Kriegsgerät zurückgreifen können. Eine ganze Menge Schusswaffen wird es geben, ebenso wie einen sehr großen Fuhrpark. Hinzu kommen dann noch Drohen und Militär-Roboter. Wirklich ins Thema Sci-Fi werden wir uns aber nicht bewegen, so werden Schwebepanzer oder Railguns nicht zu verwenden sein.

Die Spezialisten haben einen kleinen Vorteil den anderen Klassen gegenüber, so können sie dynamisch im Spiel ihre Waffen wechseln und Modifizieren ohne auf den Respawn zu warten.

Zusätzlich werden wir in dieser Rolle Fahrzeuge anfordern können, welche dann via Air-Drop zu uns gelangen. Das alte Spielchen „Wer zuerst am Panzer ist, darf fahren“ gehört damit also erstmal der Vergangenheit an.

Wie geht es nun weiter?

Natürlich wird es für Battlefield 2042 ein Season-Modell geben und natürlich darf auch ein Battle Pass nicht fehlen, was DLCs und andere Sonderkosten ausschließen wird.

Alles an Gameplay, Maps und wichtigen Inhalten wird kostenlos verfügbar sein.

Alle drei Monate soll eine neue Season beginnen, gerade im ersten Jahr soll diese Taktzahl für mehr Content beibehalten werden.

Wer allerdings dennoch Geld in BF2042 versenken will, kann dies in Form von kosmetischem Schnickschnack machen.

 

Erscheinen soll Battlefield 2042 auf EA Origin, Steam und dem Epic Store.

Die Standart Edition liegt hier bei 60 Euro für PC und LastGen, sowie 70 Euro für die NextGen-Konsolen.

Die Gold Edition schlägt mit 90 bzw. 100 Euro zu Buche und für die Ultimate Edition dürfen wir 110 Euro bzw. 120 Euro hinblättern.

 

Zum Schluss noch: Die Open Beta hat bislang noch keinen Termin erhalten, allerdings sollen Vorbesteller einen früheren Zugang erhalten.

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