Messebesuch ohne das Haus zu verlassen. Ein Bericht über die DigiKomi

Messebesuch ohne das Haus zu verlassen. Ein Bericht über die DigiKomi

Foto: DoKomi

Letztes Wochenende war es so weit, meine erste Online-Convention stand auf dem Plan. Ich werde euch im nachfolgenden Artikel einen kleinen Rundgang über die Messe geben.

Da die Zukunft der DoKomi dieses Jahr noch ein wenig in der Schwebe steht, musste man umplanen. Die Lösung war also die schon seit 2017 bestehende DigiKomi auszubauen.

 

Das Programm:

Auf verschiedenen Plattformen konnte man digital am Messeleben teilhaben und sich mit anderen Leuten austauschen, Artikel erwerben oder einfach nur die Show genießen.

Discord diente als Meet and Greet-Ecke mit dem bekannten Lucky Chocolate Maid Cafe und auch nach der Convention bleiben die Channel zum Reden erhalten.

Mixup ermöglichte es Stände von Künstlern, Cosplayern und allem was die Szene sonst zu bieten hat zu besuchen. Auch größere Konzerne wie Crunchyroll und Altraverse waren bei der Convention vertreten. Lediglich ein bisschen Geduld musste man mitbringen, da die Server aufgrund des hohen Andrangs zwischenzeitlich einbrachen.

Wer eine VR-Brille oder Ähnliches besitzt, konnte via VR-Chat in Creamy Island herumlaufen und so ein bisschen sein Fernweh stillen. Ein kleines Matsuri, Teile des Düsseldorfer Nordparks und allerlei Stände luden dort zu verweilen ein.

Auf Twitch gab es bis in den späten Abend hinein, nahezu ununterbrochen Programm. Ein Konzert des Minichestra wurde live aus Japan übertragen und man konnte sich an verschiedenen Soundtracks erfreuen, die das Quintett in petto hatte. Musik gab es viel auf der DigiKomi egal ob „reale“ Person oder VTuber, über fehlende gute Klänge konnte man sich wahrlich nicht beklagen.

VTuber waren eh ein großes Thema auf der Online-Convention. Mehrere Entertainer aus dem Indie Bereich waren vertreten, aber auch Größen von Hololive oder VShojo unterhielten das Publikum über Stunden. Generell wurden alle Funktionen von Twitch vollkommen ausgereizt, so konnten Zuschauer interaktiv am Programm teilhaben.

Q&A Sessions, kleine Quizspiele und viele Talkrunden füllten das Programm bei Twitch, während die Zuschauerzahl bei teilweise über 8100 Viewer lag.

Aber was wäre eine Convention ohne volle Einkaufstaschen? Auch dafür hatte man gesorgt, bei Ebay-Kleinanzeigen wurden hunderte von Artikeln im Bring&Buy angeboten und so manches Schnäppchen war dort zu finden.

Für die Liebhaber von Neuwaren, posteten die üblichen Händler regelmäßig tolle Sonderangebote in den Discord-Kanälen.

 

Ein kleines Fazit:

Ein Ersatz für eine richtige Convention mit Messehallen, großen Publikum und live erlebbaren Acts ist die DigiKomi auf Dauer wohl nicht…

Aber:

Hier floss wirklich eine Menge Herzblut mit ein. Veranstalter, Teilnehmer und Akteure gaben sich größte Mühe jedem eine schöne Zeit zu bescheren.

Und was soll ich sagen? Mit Erfolg!

Ich habe mehrere Stunden am Samstag auf der Convention verbracht und hatte eine Menge Spaß ohne, dass irgendwann Langeweile aufkam.

Otakus kamen bei dem reichhaltigen Programm absolut auf ihre Kosten und Deutschlands erste Online-Convention konnte auf ganzer Linie überzeugen.

Die ganze Szene besticht immer wieder durch ihren Zusammenhalt und zeigte an jenem Wochenende, dass Conventions auch ohne direkten Kontakt Spaß machen können.

Wir freuen uns auf die nächste DigiKomi, aber eben auch, in Zukunft wieder körperlich in unsere Lieblingswelten abtauchen zu können.

 

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