Neues an der Westfront. Stand der Dinge bei Hell Let Loose

Neues an der Westfront. Stand der Dinge bei Hell Let Loose

Foto: Team 17

Egal ob Utah Beach, Saint Marie du Mont oder Carentan: Ständig brennt die Luft. Kugeln fliegen uns um die Ohren, 120 Meter weiter schlägt eine Artilleriegranate ein und wir beten, dass unser Squadleader noch einen Außenposten stellen konnte. So kennen wir die packenden Gefechte im Hardcore-Shooter Hell Let Loose vom Entwickler Black Matter Studio und Publisher Team 17.

Doch was passiert derzeit abseits der Schlachtfelder? Vor Kurzem wurde ein weiteres Update (Update 9) hinzugefügt und der Nahkampf im Spiel implementiert. Ein wichtiges Feature um bei leer geschossener Waffe nicht mit heruntergelassener Hose dazustehen.

Darüber hinaus wurde die Admin-Kamera hinzugefügt, worüber sich gerade die Serveradmins sehr freuen dürften. Frei beweglich oder auf einen einzelnen Spieler zentriert können wir nun das gesamte Schlachtfeld überwachen und so vielleicht auch unerwünschte Regelbrecher aufdecken.

Neue Waffen, wie das MG34, wurden ins Spiel gebracht und auch der Stacheldraht macht nun endlich das wofür er da ist: Schmerzen bringen und Spielern den Weg blockieren. Des Weiteren gab es natürlich auch die üblichen Bug-Fixes, Anpassungen, UI-Änderungen usw.

Generell kann man sagen, dass die Entwickler mit Hochtouren daran arbeiten den Spielspaß möglichst weit oben zu halten und ihre eigene Roadmap nach bestem Gewissen abarbeiten. Dennoch gibt es durchaus einige Stimmen der Kritik innerhalb der Community. So sind die Clantags nur halbherzig intregiert worden, bisweilen läuft das Spiel zwei Jahre nach Erstveröffentlichung immer noch an manchen Stellen recht instabil und so manche Karte wie Carentan oder Purple Heart Lane hat mit FPS Einbrüchen und kleineren Bugs zu kämpfen.

Der Wunsch einiger Spieler und Clans ist klar: Erstmal alte Fehler ausbessern, bevor neue Features hinzugefügt werden. Dass dies aber schwer zu vereinbaren ist, für ein Unternehmen was neue Spieler und damit Gewinne erzielen muss, sollte dabei wohl auf der Hand liegen.

Ein Blick auf kommende Inhalte

Schauen wir aber an dieser Stelle in die Zukunft, so sehen wir zum ersten Mal die Rote Armee vor der Tür stehen. Update 10 wird wieder ein großes Maß an Neuerungen bringen. Neben der Einführung der sowjetischen Armee werden wir auch zwei neue Karten bespielen können. Zum einen die Panzerschlacht um Kursk sowie eine bisher unbekannte urbane Karte.

Passend zu Kursk und dem gesamten Update werden auch Fahrzeuge, vor allem Panzer, überarbeitet. Die Physics werden ebenso angepasst wie die Panzerung an sich. Es bleibt zu hoffen, dass der Patch die bisweilen anfälligen Vehikel zu einer größeren Macht auf dem Schlachtfeld erhebt.

Alles in einem kann man gespannt sein, was Update 10 bringen wird und wie groß der Impact auf die Community sein wird. Gerade neue Fraktionen locken nicht selten auch neue Spieler an und auf frisches Blut ist ein Indie-Spiel wie Hell Let Loose sowieso immer angewiesen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass sich niemand von dem Begriff Hardcore-Shooter abschrecken lassen sollte. Wir sprechen hierbei nicht über einen hochkomplexen Militär-Simulator wie Arma, der Spielaufbau geht nämlich schnell in Fleisch und Blut über. Viel mehr besteht die Schwierigkeit in den brutalen Gefechten, der fehlenden Regeneration so wie der Notwendigkeit der Kommunikation innerhalb des Spiels.

Wem Battlefield zu schnell ist, wem Arma zu steif wirkt, der ist bei diesem Shooter im Zweiten Weltkrieg hervorragend in den Schützengräben aufgehoben.

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