Die 5 Hürden der Selbstständigkeit im Home-Office
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Die 5 Hürden der Selbstständigkeit im Home-Office

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Marc Wegerhoff
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Natürlich hat die Arbeit als Selbstständiger im eigenen Home-Office viele Vorteile, doch so angenehm wie dies sein kann, lauern doch auch einige Hürden, die dabei genommen werden müssen. Im folgenden sollen nun die fünf größten Hürden genannt, sowie Möglichkeiten diese zu meistern aufgezeigt werden.

Die erste große Gefahr, die den Selbstständigen erwartet ist die Strukturlosigkeit. Da man kaum an feste Zeiten gebunden ist, fällt es leicht das Aufstehen täglich etwas weiter nach hinten zu verschieben, vielleicht mal einen Tag im Jogginganzug zu verbringen oder spontan einfach einen Tag nur auf der Couch vor dem Fernseher zu verbringen.

An sich ist das kein Problem, so lange es nur manchmal eintritt, wer so ein Verhalten jedoch einreißen lässt, läuft Gefahr sich eines Nachmittags beim Blick in den Spiegel zu wundern, welcher ungewaschene und kaum bekleidete Landstreicher ihm gerade aus dem Spiegel entgegen blickt.

Ohne Struktur vergeht die Zeit, wie im Flug. Ohne es zu merken ziehen Tage, Monate, Jahre dahin. Nicht zuletzt profitiert auch die Produktivität im Home-Office von einem gut strukturierten Arbeitstag und Arbeitsplatz.

Vor allem in der ersten Zeit im Home-Office lauern ständig Gefühle von Isolation und Langeweile. Eigentlich sollte man arbeiten, doch irgendwie könnte man tagsüber auch so viel anderes machen. Vielen Selbstständigen fehlt der Austausch mit Kollegen am Arbeitsplatz, freundliche Gespräche oder die gemeinsame Kaffeepause. Da ist es verlockend den engen vier Wänden des Home-Office zu entkommen und sich mitten am Tag in ein Hobby zu stürzen.

Doch häufig bringt auch das nicht den erhofften Spaß, da alles mit einem schlechten Gewissen einher geht, denn eigentlich müsste man gerade ja arbeiten.

Wer kein geeignetes Mittel findet mit seiner Langeweile und Isolation umzugehen kann dadurch in einer Depression oder Sucht enden.

Durch die Strukturlosigkeit begünstigt und als Ausflucht aus der Langeweile ist eine weitere Hürde die Ablenkung. Während ein gesundes Maß an Ablenkung, um fit und motiviert für den restlichen Arbeitstag zu sein, wichtig ist, laufen Selbstständige hier jedoch schnell Gefahr die Kontrolle über dieses „gesunde Maß“ zu verlieren. Anstatt zu arbeiten, konzentriert man sich dann lieber auf Facebook, Nachrichtenseiten, das Fernsehprogramm oder Computerspiele.

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Ebenso werden unliebsame Arbeiten gerne hinaus geschoben, so lange, bis sie irgendwann terminlich nicht mehr eingehalten werden können. Unbedacht erscheint uns Menschen oft das kurzfristige Glück der Ablenkung wichtiger als das langfristige Glück, welches sich aus der erledigten Arbeit und dem damit verbundenen finanziellen Erfolg ergibt. Hier hilft lediglich eine gute Struktur des Arbeitstages und ein gutes Maß an Selbstdisziplin.
Während die ersten drei Hürden sich vergleichsweise leicht kontrollieren lassen ist die Faulheit ein weitaus größeres Problem.

Natürlich gibt es Menschen, welche immer nur das nötigste an Arbeit aufwenden, welche keinen Ehrgeiz haben und welche nicht nach größeren Erfolgen streben. Diese Menschen haben jedoch kaum einen Platz in der Selbstständigkeit eine Home-Office. Wer die Freiheit des selbstbestimmten Arbeitens genießen möchte, muss dafür bereit sein sehr viel Arbeitskraft und Zeit einzubringen, um damit den erhofften Erfolg erzielen zu können. Ohne eine große Menge Fleiß, lässt sich die Selbstständigkeit nicht realisieren.

Das genaue Gegenteil der Faulheit, das Verausgaben bis zur Selbstaufgabe, ist hingegen ebenso gefährlich. Natürlich gibt es in der Selbstständigkeit immer etwas zu erledigen, etwas, das am besten noch jetzt gleich gemacht werden muss. Wer jedoch jede wache Minute an Mobiltelefon und Laptop verbringt, ist weit entfernt von der Freiheit, welche er sich vom Arbeiten im Home-Office erhofft hat.

Wer hart arbeitet braucht auch den angemessenen Ausgleich. Gemeint ist jetzt jedoch nicht, dass der hart arbeitende Workaholic in seiner spärlichen Freizeit versucht alles mit Action vollzustopfen, nach dem Motto „work hard, play hard“. Wichtiger sind einfache Dinge, wie Atmen, Nichtstun und einfach nur entspannen.