Voll aufs Dach! Chivalry 2 stürmt los

Voll aufs Dach! Chivalry 2 stürmt los

Foto: Chivalry 2

Mehr als acht Jahre haben wir uns auf epischen Schlachtfeldern geprügelt, doch nun muss das alte Eisen gehen.

Mit Chivalry 2 vom Studio Deep Silver kommt heute der Nachfolger von Chivalry: Medieval Warfare heraus.

Mit bis zu 64 Spielern, können wir uns in chaotische Gefechte stürzen und mal so richtig die Sau herauslassen.

Köpfe, Arme und Beine fliegen ebenso sehr durch die Luft, wie Pfeile und Wurfäxte. Mit massiven Zweihändern, wuchtigen Äxten oder schnellen Kurzschwertern rücken wir dem Gegner auf die Rüstung und versuchen unsere Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Egal ob King of the Hill, (Team-)Deathmatch oder Duellmodus, für jeden ist etwas dabei.

Einen Singleplayer wird Chivalry 2 nicht besitzen und auch eine tiefere Story suchen wir vergebens. Ob dies den Spaß mindert? Wohl kaum.

Im Spiel geht es nicht darum, wer die bessere Taktik fährt, sondern nur darum wer der Stärkere ist. Wir schieben Rammen ans Burgtor, prügeln feindliche Bogenschützen von den Wehrgängen oder zünden die Angreifer von oben mit Pech an. Was nun nach hirnlosen Gekloppe klingt, ist weit verfehlt. Wer nur die linke Maustaste gedrückt hält, wird in Chivalry nicht weit kommen. Blocken, Ausweichen, Stiche und Finten müssen geübt werden um sich längerfristig gegen unfreundliche Recken behaupten zu können.

Technisch gesehen ist Chivalry 2 leicht zugänglich und grafisch durchaus hübsch. Die meisten Umgebungseffekte werden dramatisch in Szene gesetzt und auch sonst wirkt das Spiel recht harmonisch. Auch das Crossplay zwischen allen gängigen Plattformen, ist durchaus ein Vorteil und dürfte wohl dauerhaft für volle Server sorgen.

Insgesamt können wir uns mit einer der vier Klassen, sowie zahlreichen Subklassen ins Gefecht stürzen. „Story“-Kampagnen sind dabei ebenso spielbar wie der klassische Multiplayer. Ebenfalls ein Novum in der Spielreihe wird der Einsatz von Pferden und der leicht humorige Ansatz sein. Auch Hühner können gefährliche Wurfgeschosse sein.

Und für wen eignet sich das Spiel?

Wer Battlefield oder Call of Duty mag, dem aber die modernen Settings zum Hals raushängen, der ist mit Chivalry 2 gut beraten.

Der Einstiegsschwierigkeitsgrad ist recht niedrig, wer es aber mit zu etwas bringen will, muss wie in den meisten Kampfspielen ein wenig Zeit und Mühe investieren.

Das Spielprinzip ist aus anderen gängigen Titeln durchaus vertraut, nur dass wir uns hier mehr ins Handgemenge begeben müssen.

Chivalry 2 ist ab heute in drei verschiedenen Editionen zu haben und bringt je nach Version ein paar kosmetische Boni, sowie ein Säckchen mit Ingame-Währung mit sich.

 

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