Von Mauern, Bauern und Rittern. Age of Empire 4 – Was wir wissen

Von Mauern, Bauern und Rittern. Age of Empire 4 – Was wir wissen

Foto: Age of Empires

Age of Empire dürfte wohl einer der erfolgreichsten Strategiespiele aller Zeiten sein. Zu recht wie Viele behaupten. Dennoch ließ gerade der dritte Teil sehr zu wünschen übrig, auch wenn die Ideen dahinter gut waren. Nun soll Age of Empires 4 der Spielereihe einen neuen Glanz verleihen. Ob sich der vierte Serienteil gegen den unangefochtenen Platzhirsch AoE 2 durchsetzen kann bleibt abzuwarten.

Wir schauen einfach mal, was der neue Teil zu bieten hat.

Grafisch gesehen kommt das Werk von Relic bislang durchwachsen weg, so manch einem sieht das Spiel zu comichaft aus, die anderen finden es trostlos und die dritte Partei findet es dann doch ganz hübsch gelungen. Ein absolutes Grafikwunder ist es wohl bislang nicht, aber man hat wirklich schon schlimmeres gesehen.

Bei der letzten E3 hat Microsoft nun einiges an neuen Inhalten in einem Trailer preisgegeben, unter anderem weiss man nun von sechs der acht Völker die zum Release an den Start gehen.

Mongolen, Chinesen, Delhi Sultanat, Engländer und nun auch Frankreich sowie die Abbasid Dynastie waren zu sehen.

Was die Stärken der einzelnen Fraktionen angeht, gibt es eigentlich kaum Überraschungen. So treten die Franzosen mit schwerer Kavallerie an und auf seiten der arabischen Dynastie finden wir vor allem Bogenschützen und Kamelreiter.

Auch in Sachen Setting finden wir einiges von früher wieder. So spielen wir mit den Franzosen den Hundertjährigen Krieg nach und dürfen Johanna von Orleans begleiten und auch bei den Engländern dreht es sich mal wieder um die Normannen-Invasion.

Ein bisschen was zum Gameplay

Manches wird sich in der Reihe wohl nicht ändern und so ernten wir auch im vierten Teil wieder vier Ressourcen. Ein bisschen stärker in den Fokus wird die Belagerung rücken, so können wir nun unsere geliebten Mauern nicht nur kilometerweit durch die Landschaftsziehen, sehr zum Verdruss unserer Mitspieler, wir können sie nun auch besetzen lassen.

Die Basen an sich können wieder freier gebaut werden und unsere Städtchen erhalten automatische Dekoelemente.

Insgesamt soll unsere Siedlung einfach mit mehr Leben gefüttert werden, was ein sehr schöner Ansatz ist.

Weiter geht es dann auch mit dem Multiplayer. AoE 2 wird bis heute noch sehr aktiv gespielt und die Remakes sorgten für reichlich neue Spieler. An diesen Erfolg will das neue AoE natürlich anknüpfen. Ob es hier allerdings Neuerungen gibt, oder ob man Altes weiterhin verwenden mag bleibt abzuwarten.

Relic hat allerdings schon bestätigt, dass Age of Empires 4 mit bis zu acht Spielern gespielt werden kann.

Die Systemanforderungen für den neuen Teil der Serie sind wie immer recht moderat.

Aktuell liegen folgende Zahlen vor:

  • Festplatte: 50 bis 93 GB
  • RAM: 8 GB
  • GPU: Intel HD 520
  • CPU: Intel Core i5-6300U
  • DirectX: Version 12

Preis und Sonstiges

Bislang sind zwei Editionen angekündigt.

So kommt die Standartversion auf einen Preis 60 Euronen und für die Deluxe Variante müssen wir 80 Taler zusammentragen.

Die höherwertige Edition bringt ein paar kosmetische Verbesserungen mit sich und wir können ein wenig in Artworks herumblättern. Bislang klingt das ganze noch ein wenig mau, darum sollte man derzeit vielleicht ein bisschen abwarten ob noch was hinzukommt.

Mikrotransaktionen hingegen sind komplett ausgeschlossen. Was schon einmal positiv ist.

 

Erscheinen wir Age of Empires 4 voraussichtlich am 28. Oktober 2021.

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