Warum jeder ein Spitzenmenü kochen kann

Warum jeder ein Spitzenmenü kochen kann

Foto: Pixabay

Einmal ein Menü zubereiten, das von einem Spitzenkoch kreiert wurde und sich fühlen wie ein Küchenchef? Für die meisten Menschen stellt das gedanklich eine große Herausforderung dar. Aber weshalb eigentlich? Frei nach dem Motto „Wer lesen kann, der kann auch kochen“, ist jeder in der Lage am Herd Spitzenleistungen zu vollbringen.

Angst ist der größte Gegner

Wie so häufig, stehst Du Dir vermutlich meist selbst im Weg. Du hast Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist genau das der Grund, der Dich davon abhält, in der Küche viel mehr zu leisten als Du eigentlich könntest. Überwinde Deine Angst und verinnerliche, dass Du alles kannst, was im Rezept steht. Du kannst das! Und wenn etwas schief geht, dann ist auch das kein Weltuntergang und Du beginnst von vorne. Anfangs ist dabei vielleicht wichtig, nicht gerade mit dem teuersten Fleisch zu „üben“ – Das könnte sonst ganz schön ins Geld gehen. Basics sind für den Anfang perfekt: Spätzle, Knödel, Saucen und Suppen eignen sich als ideale Einsteiger in die gehobene Kochkunst. Angst musst Du außerdem auch vor dem anrichten nicht haben. Dass Dein Gericht am Ende auch schön aussieht, ist ebenso zu erlernen wie alles andere auch. Erst einmal aber geht es um den Geschmack und den erreichst Du, indem du einfach das tust, was im Rezept steht. So einfach ist es wirklich!

Das Equipment muss stimmen

Das Einzige, was keinesfalls fehlen darf, ist die richtige Ausstattung. Es muss schon eine hochwertige Pfanne, hochwertige Schneebesen und Töpfe vorhanden sein, damit es mit dem Sternemenü auch etwas wird. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass das Equipment sehr teuer sein muss. Achte beim Kauf lediglich auf die verwendeten Materialien und verwende zum Beispiel keine beschädigte Pfanne. Ein funktionaler Backofen ist beim Kochen außerdem auch unverzichtbar. Das sind aber alles Dinge, die fast jeder zu Hause hat und es scheitert eben meist ausgerechnet nicht an der Küchen-Ausstattung. Scharfe Messer sind nötig, um Gemüse anständig klein schneiden zu können. Eine ausreichende Menge an Schüsseln schadet außerdem auch nicht.

Später darf auch mutig gekocht werden

Wenn Du nun erst langsam beginnst, das Kochen für Dich zu entdecken, dann solltest Du Dich zunächst noch streng an die Rezepte halten. Vor allem gilt das für die verwendeten Mengen und die Gar- und Kochzeiten. Anfangs empfiehlt es sich daher mit einer Uhr sehr penibel vorzugehen und auch die Temperatur im Backofen nicht um 10 Grad zu erhöhen oder zu senken. Je sicherer Du wirst, desto mehr Mut darfst Du haben. Probiere es einfach mal anders aus und kreiere eigene Varianten. Mische einer Sauce einfach mal eine Zutat bei, die interessant schmecken könnte und lerne das Spiel mit Süße und Säure. Dabei werden tolle eigene Rezepte entstehen, die sich von denen eines Spitzenkochs kaum mehr unterscheiden. Je sicherer Du geworden bist, desto weiter darfst Du Dich von einem Rezept entfernen. Wenn die Abläufe in der Küche bald stimmen und nicht mehr das ganze große Chaos herrscht, kommt die Gelassenheit von ganz alleine.

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