Die Geister, die ich rief. Zwischenstand der Phasmophobia Beta

Die Geister, die ich rief. Zwischenstand der Phasmophobia Beta

Foto: Kinetic Games

Flackernde Lichter, die auf einen Poltergeist hindeuten könnten. Ein hauchendes Geräusch im Ohr, dass es einem kalt den Rücken herunterläuft. Schweißnasse Finger, während man Temperaturen kontrollieren muss und unser Teammate unkontrolliert den Geist beleidigt. Der ganz normale Wahnsinn, wenn man eine Partie Phasmophobia spielt.

Im September 2020 ging das Solo-Projekt des Entwicklers Dknight von Kinetic Games an den Start. Schon nach wenigen Tagen war klar, dass dies ein ganz großer Wurf werden würde, denn die Verkaufszahlen schossen schnell durch die Decke und auf Twitch wurde Phasmophobia rauf und runter gestreamt. Nun sind mehrere Monate vergangen und noch immer wird an der Beta gebastelt. Im Laufe des Jahres soll das Spiel dann endlich fertig sein und komplett released werden.

Doch wo befinden wir uns gerade, was den Status des Spiels angeht?

Vor wenigen Tagen wurde ein neuer Patch hochgeladen und bringt zahlreiche neue Features und Veränderungen mit sich.

Endlich kann man schon im Startbildschirm die Lautstärke des Spiels und der Teammitglieder ändern, was für deutlich weniger Schreckmomente im Spiel sorgen dürfte.

Möglichkeiten für Exploids wurden behoben, damit der erhöhte Schwierigkeitsgrad auch weiterhin erhalten bleibt.

Generell wurden auch die Geschwindigkeiten der einzelnen Geister erhöht, lediglich der Wiedergänger ist davon ausgenommen. So will man das Wegrennen der Geisterjäger erschweren und den Thrill ein wenig erhöhen.

Wie man an den Patchnotes gut ablesen kann, wurde der Geist insgesamt ein wenig gebuffed, so wird er sich nun zu 50 % an die letzten Verstecke seiner Opfer erinnern und diese zuerst absuchen. Ausgleichend dazu bieten nun Möbelstücke einen höheren Sichtschutz, um nicht gleich auf der Flucht entdeckt zu werden.

Auch das nervöse Geflüster in den Schränken wird nun die Aufmerksamkeit des Geistes auf sich ziehen, wer sich bislang dort zum Smalltalk getroffen hat, wird wohl in Zukunft eine böse Überraschung erleben.

Über die Monate hinweg kann man einen positiven Trend bei Phasmophobia erkennen, hier und da gibt es neue Karten und auch die Mechanik wird ständig weiterentwickelt. Gerade die KI des Geistes lernt immer weiter hinzu und sorgt trotz ein paar Glitches nicht selten für richtig spannende Runden. Eine reife Leistung für das Projekt einer einzelnen Person wie wir finden. Es bleibt abzuwarten, was die nächsten Monate noch so bringen werden.

Bis dahin wünschen wir natürlich eine gute Jagd!

Foto: Kinetic Games
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