Der Schlafzyklus des Menschen

Der Schlafzyklus des Menschen

Unser Schlaf besteht aus mehreren Etappen, die aus verschiedenen Schlafphasen bestehen. Durch die Messung elektrischer Aktivitäten im Gehirn, kann man sie in einem Schlaflabor ablesen lassen. Unser Schlaf wird zwischen 2 Arten unterschieden, dem REM-Schlaf und dem Non-REM-Schlaf.

Die Non-REM-Phase (N) wird in 3 Stadien aufgeteilt:

  1. Stadium N1 (die Einschlagphase)
  2. Stadium N2 (der leichte schlaf)
  3. Stadium N3 (der Tiefschlaf)

Die REM-Phase besteht nur aus dem Traumschlaf.

Dazu kommen im Schlaf noch die kurzen Wachphasen, die zwischen den einzelnen Schlafphasen auftauchen.

In der REM-Phase, kann man noch schnelle Augenbewegungen hinter den geschlossenen Augenlidern erkennen, da die schlafende Person oft intensive Träume hat, daher nennt man diese Phase auch den Traumschlaf.

Der Schlafzyklus wird in einer Nacht 4-5 Mal wiederholt und er dauert ungefähr 90 Minuten. Bei einem gesunden Schlaf werden die 3 Schlafstadien in der typischen Reihenfolge durchlaufen.

Zuerst kommt die Einschlafphase und darauf folgen oft mehrere leichte Schlafphasen und am Ende kommt die Tiefschlafphase, bevor die REM-Schlafphase (Traumschlafphase) den vorhandenen Schlafzyklus komplett beendet und alles wieder von vorne beginnt.

Was passiert in den einzelnen Schlafphasen?

  1. Einschlafphase Stadium N1: Die Muskeln im Körper sind noch angespannt und der Schlaf ist noch sehr leicht, daher können noch leichte Augenbewegungen wahrgenommen werden.
  2. leichter Schlaf Stadium N2: Der Körper wird schwerer und die Muskeln entspannen sich so langsam, die Augenbewegung hat aufgehört, der Puls und die Atmung werden ruhiger und die Körpertemperatur sinkt allmählich.
  3. Tiefschlafphase Stadium N3: Da der Blutdruck fällt, verlangsamt sich auch automatisch der Herzschlag und die Atmung, die Muskulatur entspannt sich weiter und die Augen sind auch weiterhin im Ruhestand. In dieser Schlafphase kann es zum Schlafwandeln oder Zähneknirschen kommen.
  4. Traumschlafphase REM-Phase: Von außen ist gut erkennbar, dass die Augen sich unter den Lidern schnell hin und her bewegen. Auch wenn in dieser Schlafphase, einige Muskeln unkontrolliert zucken, ist die Muskelaktivität sonst kaum noch vorhanden. In der Traumphase sind die Atemfrequenzen und die Atemzüge sehr hoch. In dieser Schlafphase sind die intensivsten Träume zu erwarten und an deren Inhalt, kann man sich am nächsten Morgen meistens noch erinnern. In der Tief- und Traumschlafphase kann man am schlechtesten geweckt werden.

Nimmt der Schlaf im Alter ab?

Ein Säugling schläft ca. 16-18 Stunden am Tag und davon schläft er ca. 50% in der Traumschlafphase.

Im zunehmenden Alter verringert sich hingegen die Schlafdauer so, dass Erwachsene im Durschnitt auf 5-9 Stunden Schlaf pro Nacht kommen (von Menschen zu Mensch unterschiedlich) und davon sind es nur noch ca. 25% in der Traumschlafphase.

 

Die Anteile von der Gesamtdauer eines Nachtschlafes im Überblick, bei einem 30 Jährigen Menschen:

  • Stadium N1 ca. 5%
  • Stadium N2 ca. 45-55%
  • Stadium N3 ca. 15-25%
  • REM-Schlaf ca. 20-25%
  • Wach-Anteil ca. 5%

Was sind Schlafstörungen?

Es gibt eine Vielzahl an Störungen, weswegen wir nicht normal und gut schlafen können. Es gibt die Ein- und Durchschlafstörung, die Atmungsstörung, die sich auch obstruktive Schlafapnoe nennt (OSA).

Leider kann ständig gestörter Schlaf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das berufliche und soziale Leben schädigen.

Die Besten Hausmittel gegen Schlafstörung:

  1. Heilkräutertees, die bekommt man in den Drogeriemärkten zu kaufen
  2. Beruhigende und schlaffördernde Bäder, dafür findet man viele verschiedene Badezusätze.
  3. Einreibung des Kissens oder der Nachtwäsche mit Lavendelöl.
  4. Kälte und frische Luft kann auch gegen Schlafstörung helfen.
  5. Warme Kleidung oder warmes Bettzeug könnte den Schlaf fördern, es kommt immer auf den Menschen drauf an.
  6. Warme Milch mit Honig gab es schon früher bei Oma zu trinken, wenn man nicht einschlafen konnte.
  7. Regelmäßige Schlaf- und Wachzeiten, das heißt, dass man nicht täglich noch ein Mittagsschläfchen oder ähnliches zwischendurch hält.
  8. Kleine Schlafrituale könnte man einführen, wie zum Beispiel etwas vor dem Schlafen zu lesen oder ruhige Musik zu hören.

 

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