Warum ist Zucker so Schädlich für unseren Körper?

Warum ist Zucker so Schädlich für unseren Körper?

Jeder weiß, dass Zucker schädlich für unseren Körper ist, aber trotzdem essen wir alle viel zu viel davon, da es blöderweise auch so verdammt lecker schmeckt. Es gibt allerdings einige Gründe warum man auf Zucker ganz verzichten oder zu mindestens den Zuckerkonsum einschränken sollte.

Ein ganz wichtiger Aspekt ist die Gesundheit, denn Zucker kann unseren Körper krank machen, zu viel Zucker Konsum führt zum Übergewicht, man kann unter Diabetes leiden, einen Herzinfarkt oder Herzkreislaufstörungen,

so wie eine Fettstoffwechselstörung bekommen, die Gefäße, Nieren und Nerven könnten Schaden nehmen, zu viel Zucker führt leider auch zum Karies und kann im Körper chronische Entzündungen auslösen, die am Ende auch die Gehirnleistung beeinträchtigen könnten.

Das Gleichgewicht der Darmflora kann vom hohen Zuckerkonsum ebenfalls durcheinanderkommen und man bekommt dann Darmbeschwerden, wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Aus diesen Gründen sollte man wirklich auf seine Ernährung achten und versuchen öfters auf Zucker zu verzichten.

 

 

Welche Zuckersorten sind ungesund?

Als erstes sollte man wissen, dass alle Arten von Zucker zur Bildung von Fett im Körper beitragen, was zu einer Fettleber führen kann, denn wenn die Speicher in der Leber und in der Niere voll sind, wird der überflüssige Zucker in Fett umgewandelt und zum Beispiel dann in unserem Blut oder in den Organen angelagert.

Genauso wird aber auch beim zu hohen Zuckerkonsum unsere Bauchspeicheldrüse permanent angerecht das, dass Hormon „Insulin“ ausschütten, welches dafür verantwortlich ist, dass der Zucker aus unserem Blut in die Körperzellen aufgenommen wird.

Allerdings kann dauerhaftes Insulin im Blut schädlich sein, weil die Zellen unseres Körpers unempfindlich gegenüber dem Hormon werden können und unser Blut somit nicht mehr vom Zucker befreit wird.

Der Fruchtzucker ist genauso schädlich wie der Traubenzucker und beide Sorten sind Bestanteile im normalen Haushaltszucker (Saccharose). Wie der Name schon sagt, kommt der Fruchtzucker, genauso wie der Traubenzucker auch in Früchten vor.

Eine gesündere Alternative zum süßen von Speisen, Tee, Kaffee oder ähnlichem wäre Stevia, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker, alle drei Sorten haben auch weniger Kalorien als der übliche Haushaltszucker, den man kennt.

 

Wie viel Zucker darf man zu sich nehmen?

Bei einer gesunden Ernährung sollte der Anteil an Zucker nicht höher als 10% des täglichen Energiebedarf sein. Da 1 Gramm Zucker 4 Kilokalorien entsprechen, sollte ein Mensch, der am Tag 2.000 Kilokalorien zu sich nimmt, nicht mehr als 50 Gramm Zucker verzehren.

Da dies aber nur ein Durchschnittswert ist, rät die WHO (Weltgesundheitsorganisation), nicht mehr als 6 Teelöffel Zucker am Tag, das entspricht ca. 25 Gramm zu sich zunehmen.

Falls der Körper aber trotzdem mal mehr Heißhunger aus süßes hat, als die tägliche Empfehlung es vorgibt, kann das von einem zu niedrigen Blutdruck kommen, oder es kann auf ein Zinkmangel hinweisen. Beides könnte man von seinem Hausarzt abklären lassen.

 

 

Welche Erfahrungen macht man, wenn man weniger Zucker zu sich nimmt?

Wenn man einen ganzen Tag ohne Zucker zurechtkommt, bleibt der Blutzuckerspiegel gleich. Dadurch fallen die Heißhungerattacken weg und man fühlt sich lebendiger und fitter und man kann besser schlafen, da man wacher durch den Tag läuft, wodurch man automatisch besser ein- und durchschlafen kann.

Wenn man dauerhaft ohne Zucker leben möchte, kann das bis zu 3 Wochen dauern, bis die Entzugserscheinungen aus dem Zuckerentzug verschwunden sind. Es kommt dabei aber auch immer auf den Menschen an,

manche haben nach 3-4 Tagen schon das schlimmste überstanden und andere können sich wochenlang mit Stimmungsschwankungen und anderen Symptomen herumquälen.

 

Welches Land ist der höchste Zuckerkonsument?

Seit Mitte der 1990er Jahre ist Indien das Land, das weltweit den höchsten Zuckerverbrauch hat. Der Konsum in Indien macht rund 15% der globalen Zuckernachfrage aus. In Deutschland verbraucht man hingegen pro Kopf rund 33,8 Kilogramm im Jahr und das macht ca. 93 Gramm am Tag aus.

 

 

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