Macht das Frieren krank, oder stärkt es nur unser Immunsystem?

Macht das Frieren krank, oder stärkt es nur unser Immunsystem?

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Da die Gas- und Stromkosten momentan an die Decke gehen und noch lange kein Ende in Sicht ist, verzichten viele Menschen bei diesen Temperaturen draußen, noch immer auf ihre Heizung und das werden sie sicher auch noch eine Weile so durchziehen, bis sie es vor Kälte einfach nicht mehr aushalten können.

Doch ist es wirklich gesund zu frieren oder wird man dadurch einfach nur krank? Ist das Frieren zu Empfehlen und ab wann ist es zu kalt in der Wohnung? Kann der Körper sich selbständig abhärten oder wärt er sich dagegen mit einer Erkältung oder Grippe?

Diese Fragen werden wir in diesem Beitrag mal etwas Genauere durchleuchten, damit wir wissen, wie wir uns in dieser Lage und in dieser Situation genau verhalten sollen.

Auch wenn es zwischendurch noch Tage gibt, die angenehm warm erscheinen, ist der Sommer so gut wie vorbei und selbst dann, wenn die Sonne noch für ein paar Stündchen raus kommt, um uns den Tag zu versüßen, benötigen wir für Spaziergänge eine Jacke, denn es ist schon viel zu kalt draußen geworden, um mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose das Haus zu verlassen.

Genauso sieht es auch schon in den meisten Wohnungen aus, die Räume erkalten und ohne eine Decke hält man es auf der Couch nicht mehr aus, außer man würde die Heizungen in der Wohnung jetzt schon anmachen, doch viele Leute sträuben sich davor, weil die Heiz- und Energiekosten einfach explodieren.

Also bleibt nichts anderes übrig, als in den eigene vier Wänden zu frieren, wenn man die Energiekosten vorübergehend noch einsparen und senken möchte.

 

Frieren, statt zu heizen, ist das eine gute Idee?

Natürlich ist das keine gute Option den ganzen Winter über nicht zu heizen, dass würde auf Dauer auch kaum einer aushalten, denn jetzt sind die Temperaturen noch einigermaßen aus haltbar, aber mit der Zeit werden auch diese richtig ungemütlich und eine gewisse Temperatur sollten die Wohnräume schon haben, denn eine Mindesttemperatur verhindert nicht nur das Frieren in den eigene vier Wänden, sondern dazu auch noch ein Schimmelbefall in den Wohnräumen.

Als gute Alternative könnte man die Heizung ein paar Grad runter drehen, denn das spart auch eine Menge Energie und somit bares Geld ein, doch ob das dann ausreicht, um nicht mehr zu frieren ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und ob das dann wirklich zu empfehlen ist, ist fraglich denn wer weiß schon genau, ob das Frieren das Immunsystem schwächt und ob man so dann schneller krank wird?

 

Das passiert mit dem Körper, wenn er anfängt zu frieren:

Was bedeutet frieren eigentlich und was löst es bei uns im Körper aus? Unsere Körpertemperatur sollte immer um die 37 Grad liegen und im Sommer gelingt dem Körper das durch das Schwitzen und im Winter durch das Frieren. Der Körper friert, weil das Gehirn ein Signal bekommt, dass die Körpertemperatur drastisch nach unten geht, dadurch ziehen sich die Gefäße im Körper automatisch zusammen.

Die Kälteanzeichen erkennen wir alle als Gänsehaut, kalte Füße oder Hände, Zittern und Zähneklappern. Alle diese Anzeichen haben auch einen bestimmten Zweck, wie zum Beispiel die Gänsehaut, dabei stellen sich die Härchen am Körper auf und es bildet sich ein isolierendes Luftpolster auf der Haut, dieses Polster hält die Wärme besser im Körper.

Das Zittern ist eine muskuläre Aktivität des Körpers, um Wärme zu erzeugen und die kalten Hände und Füße sind kein Zufall, sondern ganz einfach nur ein Schutzmechanismus des Körpers, denn bei Kälte wird automatisch weniger Blut in unsere Körperteile gepumpt, um die Organe in der Körpermitte warm zu halten, darum sind Finger und Zehen dann meistens richtig kalt.

 

Wie man es sich schon denken kann, ist das Fieren auf Dauer nicht gesund:

Wie man oben schon lesen konnte, ist das Frieren ein Schutzmechanismus unseres Körpers und dazu völlig normal, doch auf Dauer ist das Frieren nicht zu empfehlen, denn wie es viele schon geahnt haben schwächt das nur unser Immunsystem und dadurch wird man anfälliger für Krankheiten. Besonders schlimm sind nasse Kälte, die im Winter häufiger vorkommt und wenn man Zugluft ausgesetzt ist, denn das schädigt unserem Körper am aller meisten.

Auch in der eigenen Wohnung sollte es lieber nicht zu kalt sein, dass man davon frieren muss. Die Wohlfühltemperatur liegt zwar bei jedem Menschen woanders, doch die Wohnzimmertemperatur sollte schon in der Regel bei 20 Grad liegen, genauso wie in den Kinderzimmern oder Arbeitszimmern.

Wem das jedoch zu kalt ist, könnte sich einfach noch ein Pulli überziehen, anstatt die Heizung höher zu drehen, denn sonst kann man das Energiesparen total vergessen. Wem das Sparen im tiefen Winter egal wird, weil die kalten Räume einfach zu extrem werden, sollte aus gesundheitlichen gründen die Heizung dann lieber etwas höher drehen, aber das Lüften zwischendurch darf man dabei nicht vergessen.

 

Diese Methoden halten uns auch warm:

  • Regelmäßiger Sport an der frischen Luft, egal bei welchem Wetter, Hauptsache die Kleidung stimmt.
  • Warme Mahlzeiten und Getränke halten den Körper schön von innen warm.
  • Alkohol nur in kleinen Mengen, da sich dadurch die Gefäße erweitern und der Körper sich sonst schneller auskühlt.
  • Wichtig ist, dass sie nur gesunde Menschen an diese Tipps halten und auch nur langsam damit starten und mit der Zeit erst steigern.

 

 

 

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