Was ist Diabetes für eine Krankheit?

Was ist Diabetes für eine Krankheit?

Einige Menschen leiden selbst an Diabetes oder sie kennen Leute aus der Familie, dem Freundeskreis oder haben bis jetzt nur von der Krankheit gehört. Ich möchte Euch nun ein wenig über Diabetes aufklären, da auch ich Menschen kenne, die damit leben müssen.

Viele kennen Diabetes mellitus auch unter dem Namen „Zuckerkrankheit“, da dies eine chronische Stoffwechselstörung ist, bei der der Blutzuckerwert zeitweise oder ständig erhöht ist.

 

Es gibt zwei Typen von Diabetes:

Typ 1:

Beim Diabetes Typ1 hat der Mensch einen Insulin-Mangel, der Körper kann nicht genug Insulin produzieren, davon sind vor allem Kinder betroffen. Menschen mit Diabetes Typ1 haben eine Autoimmunerkrankung, wo das körpereigene Immunsystem bestimmte Zellen des eigenen Körpers angreift.

Diese Diabetesform entsteht nicht durch Übergewicht oder durch eine ungesunde Lebensweise.

Typ 2:

Den Diabetes Typ2 haben viel mehr Menschen und hierbei wird der Körper im zunehmenden Alter unempfindlicher gegenüber dem Insulin, welches er nicht mehr entsprechend nutzen kann, was zur Folge hat, dass der mit der Nahrung aufgenommene Zucker nicht ausreichend aus dem Blut in die Zellen transportiert werden kann.

Die Ursachen für den Diabetes Typ 2 sind Übergewicht, eine gestörte Insulinausschüttung und eine gestörte Produktion von bestimmten Darmhormonen.

 

   

 

Bei welchen Anzeichen könnte man an Diabetes erkrankt sein?

  • Wenn man auffällig ständig Durst hat.
  • Wenn man oft müde ist oder Konzentrationsstörungen bekommt.
  • Wenn die Haut trockener wird und das nicht nur in der Winterzeit.
  • Wenn man Häufiger krank ist und Infektionen bekommt.
  • Wenn man Missempfindungen auf dem Körper verspürt und wahrnimmt.
  • Wenn die Wunden viel schlechter und länger zum Heilen benötigen.
  • Wenn man Sehstörungen bekommt.

 

Wie beginnt ein Diabetes und kann man einen Diabetes haben, ohne es zu bemerken?

Ein Diabetes tritt meistens mit allgemeinen Symptomen auf, wie Müdigkeit, man wird unkonzentrierter, der Körper wird schwächer und man muss häufiger auf die Toilette, durch das vermehrte Durstgefühl was man bekommt.

Da diese genannten Anzeichen leider auch andere Gründe haben könnten, kann es tatsächlich passieren, dass man an Diabetes Typ2 erkrankt und es nicht bemerkt, weil ein zu hoher Blutzuckerspiegel keine Schmerzen verursacht.

Wenn der Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ1 zu hoch ist, verspüren die betroffenen Personen einen extremen Durst, wodurch sie dann auch häufiges Wasserlassen müssen.

Sie nehmen in wenigen Wochen viel und ungewollt an Körpergewicht ab und der Leistungsabfall nimmt auffällig zu und die Muskeln werden schwächer.

 

 

Wie äußert sich eine Unterzuckerung bei Diabetes?

Bei dem Diabetes kann ein zu niedriger Blutzuckerwert sehr plötzlich auftreten und bei dem Verdacht einer Hypoglykämie sollten Diabetiker sofort handeln und wenn es geht, schnell mindestens 20 Gramm Kohlenhydrate zu sich nehmen, damit der Blutzuckerspiegel wieder nach oben steigt.

Wenn ein Diabetiker unterzuckert ist, würden ihm gesüßte Getränke oder Traubenzucker schnell Abhilfe schaffen, wenn das allerdings nicht wirkt, könnte sogar eine Infusion notwendig sein, denn eine Hypoglykämie kann zu Krampfanfällen, Lähmungen, Atem- und Kreislaufstörungen sowie Bewusstlosigkeit führen, wenn man nicht schnell genug handelt.

Die häufigsten Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) sind:

  • schneller Puls
  • kalter Schweiß
  • Kopfschmerzen
  • Heißhunger Attacken
  • blasse Gesichtsfarbe
  • Unruhe und Nervosität oder Angstgefühle
  • Konzentrationsstörungen, die bis zur Verwirrtheit führen könnten.

 

Was kann man bei einem zu hohen Blutzuckerwert machen?

Wenn einem Diabetiker auffällt, dass er überzuckert ist, sollte er seinen Blutzuckerwert und den Aceton-Wert alle 2 Stunden in seinem Urin überprüfen und wenn es notwendig ist, Insulin spritzen,

dazu sollte er auch noch viel Flüssigkeit zu sich nehmen und wenn der Wert trotzdem überhöht bleibt, könnte ein diabetisches Koma drohen. Darum gibt es hier ein paar Tipps, wie man den Langzeitzuckerwert senken kann.

  1. Man sollte dringend Stress vermeiden.
  2. Man sollte sich regelmäßig bewegen.
  3. Man sollte beim Übergewicht, sein Körpergewicht reduzieren.
  4. Man sollte auf den Glykämischen Index (GI) achten.
  5. Man sollte ausreichend Ballaststoffe und Vitamine zu sich nehmen.
  6. Man sollte auf zu viel Fett bei der Ernährung verzichten.
  7. Man sollte genug und vor allem das Richtige trinken.

 

Ist Diabetes tödlich?

Es sind nicht nur die akuten Komplikationen gefährlich, sondern vor allem auch die langfristigeren Folgen- und Begleiterkrankungen der Diabeteserkrankung wie zum Beispiel, dass Herzinfarktrisiko, genauso wie das Schlaganfallrisiko, die Nierenschwäche, die Netzhautschäden und die Erektionsstörungen bei Männern. Diese Langzeiterkrankungen könnten dann natürlich zum Tod führen.

 

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