Was macht man, wenn man zum Backen nicht die richtigen Zutaten für ein Rezept zu Hause hat?

Was macht man, wenn man zum Backen nicht die richtigen Zutaten für ein Rezept zu Hause hat?

Das ist kein Problem denn man kann viele Lebensmittel durch andere Zutaten ersetzten und austauschen und es gelingt trotzdem ein perfektes Ergebnis beim Backen. Darum ist es nicht weiter tragisch, wenn man mal kein Ei, Butter, Zucker oder Mehl parat zur Hand hat.

Ich bin auch eher jemand von der spontanen Sorte und mir kommt plötzlich eine Idee zum Backen in den Sinn und dann muss es damit auch schon sofort losgehen, ohne dass man vorher noch Zeit hat für das Rezept einkaufen zu gehen.

Da kann es schnell einmal passieren, dass man nicht die richtigen oder passenden Zutaten vorrätig zu Hause hat, um sein Backvorhaben in die Tat umzusetzen, aber aufgepasst, für viele Zutaten gibt es mittlerweile gute Ersatz-Lebensmittel, die man in solch einer Situation ohne Bedenken verwenden kann und die man vielleicht stattdessen im Vorratsschrank oder im Kühlschrank liegen hat.

Genauso kann sich ja auch ungeplanter Besuch ankündigen und man möchten seinen Gästen etwas leckes und Süßes anbieten, dann muss es hin und wieder auch einmal schnell gehen und was tut man dann, wenn man nicht alles zusammen hat, was man zum Backen benötigt?

Bitte in der Zukunft nicht mehr in Panik verfallen, denn in diesem Beitrag erfahrt ihr, wie man mit anderen Lebensmitteln trotzdem einen tollen Kuchen oder leckere Kekse zaubern kann, auch wenn man nicht die gleichen Zutaten verwendet, wie es im Rezept steht.

 

Diese Zutaten für ein Rezept kann man ganz einfach durch folgende Lebensmittel austauschen:

Eier und Eiweiß beim Backen ersetzten:

Eier gehören fast zu jedem Backrezept mit dazu, doch was macht man, wenn man leider keine Eier mehr zu Hause hat und man trotzdem gerne etwas Backen möchte? Auch für dieses Problem gibt es eine passende Lösung und zum Glück lassen sich Eier zum Beispiel durch Stärke, Soja- oder Kichererbsen-Mehl, welche man vorher mit Wasser angerührt austauschen. Als Regel gilt dafür, wenn man 1-2 Esslöffel von der Alternative, mit 2-3 Esslöffel Wasser mischt, ersetzt das dann in etwa ein mittelgroßes Ei.

Man könnte allerdings auch 60 Gramm Apfelmus oder eine halbe pürierte Banane, anstatt ein Ei mit in den Teig geben, dabei kommt es jedoch auf den Geschmack der Leckerei an, denn es sollte schon dazu passen. Wer zufällig Lein- oder Chiasamen zu Hause haben sollte, könnte auch ein Esslöffel davon mit 3 Esslöffel Wasser vermengen und quellen lassen, das wäre auch eine prima Ei Alternative.

Wer jetzt zu Weihnachten spontan ein Lebkuchenhaus herstellen möchte und keine Eier mehr zu Hause hat, für den Eiweißschnee, den man dafür benötigt, könnte auch den Sud von einer Kichererbsen-Dose oder aus einem Kichererbsen-Glas verwenden, denn wenn man den Sud aufschlägt und mit etwas Puderzucker vermischt, bekommt man das gleiche Ergebnis heraus.

 

Mehl beim Backen ersetzten:

Wenn man plötzlich nicht mehr genügend Mehl zu Hause hat, da man das auch nicht täglich benutzt und kontrolliert, kann man die fehlende Menge auch durch gemahlene Nüsse oder gemahlene Mandeln ersetzen, diese bereiten dazu auch noch ein hervorragendes Aroma für die süßen Leckereien. Zudem kann die Buttermenge für das Rezept durch diese Alternativzutat etwas reduziert werden, da die Nüsse auch genügend eigen Fett enthalten.

Aber auch Weizenkleie, Haferflocken oder Grieß kann man prima als Alternative zum Mehl verwenden. Diese Zutaten binden allerdings mehr Flüssigkeit, darum muss man dem Teig in dieser Hinsicht mehr davon zuführen, entweder durch Milch oder durch andere Lebensmittel die flüssig und auch mit im Teig schon enthalten sind. Bei dieser Alternative ist es nur wichtig, dass die Zutaten richtig fein gemahlen sind, damit sie auch die gleiche Konsistenz, wie das Mehl haben. Man sollte auch nur die Hälfte der Mehlmenge durch diese Alternativen ersetzen, denn sonst verändert sich die Eigenschaft und der Geschmack zu stark vom Teig.

 

Butter beim Backen ersetzten, ist sogar besser für die Geldbörse:

Es muss nicht immer die teure Butter sein, besondere jetzt, wo alles immer teurer wird, kann man mit der Margarine dasselbe Ergebnis beim Backen erzielen. Aber auch mit Nuss-Mus, gemischt mit Pflanzenöl, kann man ein Teil der Butter ersetzen.

Bei Rührteigen kann man anstatt der Butter oder der Margarine auch neutrales Pflanzenöl, wie zum Beispiel das Rapsöl verwenden, dabei entspricht ca.80 Gramm Öl, der Menge von 100 Gramm Butter.

 

Zucker beim Plätzchen- oder Kuchenbacken ersetzten: 

Wenn es wirklich einmal passieren sollte, dass einem der Zuckervorrat zu Hause aus geht, obwohl man noch ein paar Gramm für seine Kekse oder für sein Kuchenteig davon benötigt hätte, ist das kein Problem, denn man könnte den ganzen Zucker auch einfach weglassen und ihn komplett ersetzten, ohne dass man Angst haben muss, dass das etwas am Geschmack verändert.

Denn falls einem Puderzucker fehlen sollte, kann man diesen zum Beispiel auch ganz einfach aus normalem Zucker selbst herstellen, indem man ihn fein mahlt. Zudem gibt es auch flüssige Alternativen, auf die man zurückgreifen kann. Da gibt es zum Beispiel Honig, Ahornsirup oder Fruchtdicksäfte, wie den Agavendicksaft.

Wenn man diese Varianten anstatt des Zucker verwenden möchte, muss man allerdings darauf achten, dass man 80ml davon verwendet, wenn man von 100g Zucker ausgeht. Denn falls man mit flüssiger Süße seine Rezepte herstellt, muss man die Menge dafür natürlich auch anpassen, damit der Teig nachher nicht zu dünn wird und zerläuft.

 

 

 

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