Gewürze und ihre heilende Wirkung

Gewürze und ihre heilende Wirkung

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Es gibt so viele Gewürze auf der Welt und mit einigen davon Kochen wir täglich und mit anderen nur ab und zu. In anderen Ländern werden sogar Gewürze beim Kochen verwendet die wir vielleicht gar nicht kennen vom Geschmack her, oder sogar auch vom Namen, sind sie uns eventuell ganz fremd.

Aber eins ist sicher es möchte niemand mehr auf seine Gewürze beim Essen verzichten, unsere Geschmacksnerven haben sich schon längst daran gewöhnt, wenn uns zum Beispiel, dass Essen im Restaurant zu fad schmeckt, würzen wir es sogar nach. Im Kindesalter wird unser Gaumen schon daran gewöhnt, in dem wir das gewürzte Essen von den Eltern mitessen und ab da an, sind die Gewürze auch nicht mehr aus unserem Leben weg zu denken.

Man sagt, dass es sogar Gewürze gibt, die eine heilende Wirkung haben und dass sie in der Medizin echte Wunder bewirken können, sie können Entzündungen hemmen, die Verdauung fördern und bei vielen Krankheiten vorbeugen oder sie sogar lindern. Wenn man es mit den Gewürzen nicht übertreibt, können sie das sogar ohne größere Nebenwirkungen machen, anders als bei richtigen Medikamenten.

Hier ist eine Liste mit den bekanntesten Gewürzen, denen man eine heilende Wirkung nachsagt:

  • Zimt: Das Gewürz Zimt wird aus der Rinde von den Zimtbäumen gewonnen und hergestellt und fast jeder kennt es, besonders mit Zucker gemischt wird es in vielen Nach- und Süßspeisen verwendet. Zimt kann den Blutzucker stabilisieren und den Triglyceridspiegel reduzieren, ebenfalls sollten Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel, Zimt in ihren Gerichten verwenden, um diesen besser in den Griff zu bekommen.
  • Ingwer: Die Wurzel Ingwer wächst in den Tropen und sie wird in Vietnam, China, Japan, Indien und auch in Australien angebaut. Der Ingwer ist eher scharf und daher verwendet man ihn mehr bei schärferen und herzhaften Gerichten. Der Ingwer kann bei Übelkeit und Erbrechen helfen und wegen seinen anti-viralen Eigenschaften kann er ebenfalls bei Halsschmerzen und Grippalen Effekten eingesetzt werden, dafür schneidet man ihn in Scheiben, gibt etwas Honig und Zitrone dazu und übergießt ihn mit kochendem Wasser, anschließend kann man den Tee dann trinken. Das ist allerdings noch nicht alles, denn der Ingwer kann auch die Durchblutung anregen und dadurch werden automatisch, die roten Blutkörperchen mit ausreichend Sauerstoff versorgt.
  • Kurkuma: Das Gewürz stammt aus Indien und es kann vor Herzerkrankungen schützen, außerdem sagt man, dass Kurkuma die Leberfunktion verbessern kann und eine entzündungshemmende Wirkung hat. Besonders bei Reisgerichten, sollte man Kurkuma einsetzen, um seine Gerichte schmackhafter zu machen und besonders wegen seiner Wirkung im Menschlichen Körper.

  • Basilikum: Das Gewürz findet man am häufigsten in Asien und im tropischen Afrika. Das Basilikum ist dafür bekannt, dass es dem Körper hilft, schädliche Bakterien, wie Staphylokokken, Listerien und E-Coli zu bekämpfen, es kann Blähungen lösen und bei Allergien helfen und das Basilikum kann bei Darmerkrankungen und Arthrose eine lindernde Wirkung haben. Am beliebtesten ist das Basilikum bei den Tomaten mit Mozzarella Essen, dort kommt es als leckeres Gewürz, im Ganzen oben mit drauf, oder bei vielen Pasta-Gerichten ist das Basilikum kaum noch weg zu denken.
  • Gewürznelken: Dieses Gewürz ist in den Subtropen und in den Tropen verbreitet und zu finden. Die Gewürznelken haben eine keimtötende und antiseptische Wirkung, die bei Zahnschmerzen angewendet werden können. Durch ihren intensiven und pikanten Geschmack werden die Gewürznelken oft beim Verfeinern von Rotkohl benutzt.
  • Kümmel: Dieses Gewürz kommt aus den Mittelmeerländern und aus Vorderasien. Bei Verdauungsproblemen kann der Kümmel eine echte Geheimwaffe sein, aber genauso kann er dabei helfen, den Blutzucker zu stabilisieren. Der Kümmel verfügt über einen hohen Anteil von Vitamin C und Vitamin A und er ist hervorragend geeignet für Menschen mit niedrigen Eisenwerten. Den Kümmel findet man in verschiedenen Käsesorten, und er ist für viele Kohlgerichte ein leckeres Gewürz, wo man ihn einsetzen kann.
  • Rosmarin: Das Gewürz wächst und findet man somit im zentralen und westlichen Mittelmeerraum von Portugal, bis hin zum Schwarzen Meer. Rosmarin hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung und man kann das Gewürz hervorragend zum Marinieren von Fleisch und Fisch verwenden, aber auch bei Vegetariern kommt das Gewürz gut an, in dem man Kartoffeln viertelt und den Rosmarin dazu gibt und diese Speise dann mit etwas Butter und Salz in den Ofen schiebt zum Backen und gar werden.
  • Thymian: Das Gewürz kommt ursprünglich aus den Mittelmeerländern, wie Südafrika, Italien und Spanien. Die Inhaltsstoffe des Thymians könnten sehr hilfreich bei einer Bronchitis, beim Asthma oder bei den einfachen Halsschmerzen sein, deshalb findet man das Gewürz oft als Zusatzstoff in Hustenbonbons, oder auch in vielen Mundwässern wieder. Selbst Linsen und Geflügelgerichte lassen sich mit Thymian geschmackvoll zubereiten.

  • Oregano: Das Gewürz findet man in fast ganz Europa. Oregano liebt warme Standorte und kalkhaltige Untergründe und er bevorzugt trockene Wälder, wie Eichen- und Kiefernwälder. Besonders das Öl aus dem Oregano weist eine antibakterielle Wirkung auf und es hilft zum Beispiel, bei einer Pilz Bekämpfung. Das Gewürz Oregano, wird bei Pizzen verwenden, dort wird es oben drübergestreut oder man kann es in die Tomatensoße mitverarbeiten. In Salaten oder in einer Tomatensuppe ist Oregano auch ein schmackhaftes Gewürz.
  • Knoblauch: Die Gewürzknolle gedeiht in Mitteluropa und besonders gut in Weinbauregionen, da der Knoblauch die Wärme und die Sonne liebt. Der Knoblauch fördert und verbessert nicht nur unsere Durchblutung, sondern beim Verzehr, kommt auch unser Darm wieder richtig in Schwung. Darüber hinaus kann der Knoblauch den Cholesterinspiegel senken und unser Immunsystem stärken. Beim Kochen, Braten oder Backen von herzhaften Gerichten, gibt uns der Knoblauch einen unverwechselbaren Geschmack, mit einer kleinen Schärfe. Allerdings sollte man beim Braten darauf achten, dass der Knoblauch nicht allzu stark erhitzt wird, da er sonst schnell bitter wird und somit das leckere Gericht nicht mehr richtig genießbar ist.

  • Zwiebel: Die Knolle wird heut zu Tage in vielen Ländern angebaut und die größten Anbauflächen befinden sich in China, Indien, USA, Russland und in der Türkei. Die Zwiebel wirkt entzündungshemmend und antimikrobiell und sie kann bei Husten und Ohrenschmerzen helfen. Vor allem können die roten Zwiebeln den https://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterinsenken. In vielen Gerichten ist die Zwiebel gar nicht mehr weg zu denken, sei es in Frikadellen, Rouladen, Suppen oder Soßen, aber auch roh in einem leckeren Salat oder auf einem Brot als Zugabe beim Mett ist die Zwiebel eine richtige Geschmacksbombe.

 

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