Diese 5 Gemüse-Pflanzen sollte man im Februar schon zu Hause ziehen, damit man sie sich im Sommer schmecken lassen kann

Diese 5 Gemüse-Pflanzen sollte man im Februar schon zu Hause ziehen, damit man sie sich im Sommer schmecken lassen kann

Wer zu Hause einen Garten, einen Balkon oder ein Gewächshaus hat, sollte sich jetzt im Februar schonmal daran machen und die Saat einpflanzen, um sich sein eigenes Gemüse hochzuziehen.

Selbst wenn es im Februar noch sehr kalt ist und es eventuell nochmal schneien könnte, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit den gärtnern zu beginnen. Da manche Pflanzen sogar bis zu 3 Monate brauchen, bis sie in das Gemüsebeet umgepflanzt werden können, sollte man mit dem Ziehen seiner Lieblingsgemüsesorten nicht noch länger warten.

Nicht nur Garten Fans und Profis können sich ihr eigens Gemüsebett anlegen, denn auch für Hobbygärtner sollte es kein Problem sein, wenn sie sich an die Vorgaben und Anweisungen, die man auf der Saatgutverpackung oder im Internet lesen kann, halten.

Dafür braucht man noch nicht mal unbedingt einen Garten oder ein Gewächshaus, denn man kann zum Beispiel auch mit einem kleinen Gemüsehochbeet für den Balkon starten und sich mit den Jahren und mit mehr Erfahrung und Übung auch steigern.

Für alle selbst gezüchteten Gemüse Fans, hat das lange Warten in der Winterpause nun endlich ein Ende und man kann jetzt am besten schon mit der Vorkultur im Haus loslegen, denn das ist der wichtigste und erste Schritt, um seinen sprießenden Gemüsegarten für den Sommer vorzubereiten.

Denn wer jetzt noch nicht damit beginnt sein Gemüse zu sähen und mit der Anzucht in der Wohnung oder im Haus zu starten, muss wahrscheinlich bis zum Herbst mit seiner Ernte warten und kann somit sein Gemüse zum Beispiel nicht für einen leckeren, frischen und gesunden Salat im Sommer verwenden.

Besonders die wärmeliebenden und langsam wachsenden Pflanzen, wie Paprika oder Aubergine, sollten spätestens bis Ende Februar ausgesät werden und das macht man am besten in kleinen Töpfen auf der Fensterbank, denn bei viel Tageslicht fühlen sich die winzigen Sämlinge am wohlsten. Wenn sie bis zum Mai dann gut herangewachsen sind, pflanzt man sie einfach draußen in das vorbereitete Gemüsebeet um.

Da viele Pflanzen frostempfindlich sind, setzt man diese dann erst Mitte Mai, wenn angenehmere Temperaruten draußen sind, ins Freie, denn sie sollen ja nicht gleich wieder kaputt gehen, weil sonst war die ganze Mühe und Arbeit im Vorfeld was für die Katz.

 

Für diese 5 Pflanzen wird es nun Zeit für die Anzucht in der Wohnung oder im Haus:

  • Paprika: Da dieses beliebte Gemüse vorrangig in warmen Gebieten zu Hause ist, wächst es bei uns eher langsamer. Aus diesem Grund sollte man die Paprika-Pflanze ab Anfang bis Mitte Februar im Zimmer auf der Fensterbank vorziehen und im Mai dann ins Freie oder ins Gewächshaus umpflanzen.

  • Aubergine: Genauso ist es auch bei diesem mediterranen Gemüse, die Aussaat sollte auch hier zuerst in der Wohnung oder im Haus ab Anfang Februar erfolgen.

  • Chili: Sie ist eine Verwandte der Paprika, nur viel schärfer und aus diesem Grund ist sie ebenfalls sehr wärmeliebend und wächst daher bei uns eher langsamer, deshalb ist bei der Chili auch das Vorziehen ab Anfang Februar ratsam. Vom Chili gibt es so viele Sorten, aber am beliebtesten sind bei uns die Jalapeño und die Cayenne Sorte.

  • Salat: Wer kein Gewächshaus hat, sollte auch den Kopfsalat ab Mitte Februar auf der heimischen Fensterbank vorziehen und später dann ins Beet nach draußen setzen und die Leute, die ein schönes Gewächshaus zur Verfügung haben, können den Kopfsalat direkt ab März im Gewächshaus aussäen.

  • Kartoffeln: Natürlich darf auch nicht das beliebte Knollengemüse fehlen, nur damit läuft es etwas anders ab, denn die Saatkartoffeln müssen erst einige Wochen vorkeimen, das machen sie am besten auf einem hellen und kühlen Platz und das auch schon Mitte Februar. Anfang bis Mitte April dürfen sie dann mit ins Beet umziehen.

 

So funktioniert das Vorziehen und diese Gegenstände werden dafür benötigt:

  • das Saatgut, was man sich ausgesucht hat
  • frische Anzuchterde und sie muss ohne Dünger sein
  • kleine Töpfchen oder extra Anzucht Schalen oder Gefäße (denn diese kann man nachher sogar direkt mit umpflanzen)
  • Frischhaltefolie zu Abdeckung oder ein kleinen Mini-Gewächshaus für zu Hause

 

Zuerst befüllt man die Töpfchen oder Gefäße mit der Anzuchterde und anschließend setzt man jeweils einige Saatkörner hinein. Nun bedeckt man diese wieder mit einer Schicht Erde und dann gießt man die Töpfchen gut.

Die Pflanzen sollten an einem hellen und warmen Platz ohne Zugluft stehen und am besten eignet sich dafür eine Fensterbank mit darunter liegendem Heizkörper.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch mit einer Pflanzen-Lampe oder einer Wärmematte für die Sämlinge ausstatten, aber es ist nicht zwingend erforderlich.

Sobald die Pflänzchen dann keimen und erste Blätter zeigen, können sie (pikiert) einzeln in größere Töpfe gesetzt werden, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben. Wenn dann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, pflanzt man sie draußen in das Gemüsebeet ein und kann im Sommer dann hoffentlich schon sein eigenes gezüchtetes Gemüse essen.

 

Tipp:

  • Auf den meisten Saatgutverpackungen findet man auch die genaue Anleitung für die bestimmte Gemüsesorte und somit kann dann nichts mehr schief gehen.

 

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