Haaröl selbst machen, um seinen Haaren die Pflege zu geben die sie brauchen

Haaröl selbst machen, um seinen Haaren die Pflege zu geben die sie brauchen

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Wer seinen Haaren gerne etwas Gutes tun möchte, sollte bei der Pflege auf Haaröle nicht verzichten, man kann sie sogar aus hochwertigen Pflanzenölen ganz einfach selbst zusammenmischen und wie genau das funktioniert, wird im folgenden Beitrag erklärt.

Die Haaröle sind dafür da, dass man seine Haare intensiv pflegt und ihnen mehr Glanz verleiht. Am besten funktioniert das, wenn die Öle individuell auf den eigenen Haar-Typ abgestimmt sind.

Wenn man sein eigens Haaröl herstellt hat das den Vorteil, dass man genau weiß welche Stoffe enthalten sind, denn Haaröle aus einem Pflanzenöl enthält keine Zusatzstoffe wie Silikone oder Paraffine.

Zudem kann es auf Dauer auch viel günstiger sein, wenn man seine Haaröle selbst herstellt, auch wenn unserer Öle zurzeit viel teurer werden, würde es sich immer noch mehr lohnen sie selbst zu machen, als fertig in einem Drogeriemarkt oder in der Apotheke zu kaufen.

Außerdem kann man selbst viel mehr verschiedene Haaröle zusammenmischen, und zwar auch genau die, die die Haare gerade brauchen, um sie gut zu pflegen. Im Sommer benötigen die Haare nämlich ein ganz anderes Öl als im Winter und so hat man dann immer eine gute und preisgünstigere Variante zu Hause.

 

Die Haaröl-Kur

Man kann die Haaröle auch als pflegende Kur einsetzten, denn eine solche Haarkur mit Öl, vor der eigentlichen Haarwäsche, macht das Haar viel geschmeidiger, knotenfreier und schützt es vor der Waschprozedur.

Wenn man das Öl vor der Wäsche einige Zeit einwirken lässt, tut das den Haaren sehr gut, weil die Öl-Kur einen Schutzfilm über die Haare bildet. Denn bei jeder Haarwäsche quilt das Haar auf und die äußerste Schuppenschicht öffnet sich, was dann zu Spliss, Glanzlosigkeit oder Haarbrüchen führen kann.

Dieser Schutzfilm auf den Haaren vermindert den Keratin Verlust und die Tenside aus den Haarshampoo können dem Haar nichts mehr anhaben.

Bei der Öl-Kur gibt man in feines, dünnes Haar nur ein paar Tropfen und beim dickeren Haar etwas mehr in die Haarlängen oder man massiert das Öl in die Kopfhaut ein. Falls jedoch nur die Spitzen strohig sind, verwendet man das Öl am besten nur dort. Anschließend lässt man das Öl für mindestens eine Stunde oder besser noch über Nacht einwirken und wäscht es dann wieder gut heraus.

 

Welche Öle eignet sich am besten für die Haarölherstellung?

Die erste Wahl wäre das Kokosöl, weil das durch seine kurze Fettsäureketten dazu in der Lage ist, stärker in das Haar und in die Haarstruktur einzudringen und sich dort dann fest verankert, wie im Gegensatz zu den anderen Ölen, wie das Sonnenblumenöl oder das Mineralöl.

Das Kokosöl stimuliert beim einmassieren der Kopfhaut auch das Haarwachstum und man kann es gut mit Sesam-, Avocado– oder Jojobaöl mischen.

 

Haaröle für die Kopfhaut?

Ja genau auch für die Kopfhaut können bestimmte Öle eine Wohltat sein, denn für trockene und juckende Kopfhaut kann man sehr gut das Nachtkerzen– oder Borretschsamenöl anwenden und schön in die Kopfhaut einmassieren, wegen der hohen Anteile der mehrfach ungesättigten Gamma.Linolensäure.

Diese Öle spenden viel Feuchtigkeit und stärken die natürlichen Schutzbarrieren der Kopfhaut. Man kann sich diese Öle auch sehr gut mit Jojoba- oder Kokosöl zusammenmischen.

 

Haaröl nach der Haarwäsche anwenden?

Wenn man nach der Haarwäsche das Haaröl ins Haar einmassiert, sorgt es für mehr Glanz und macht strohige Strähnen geschmeidiger, es vermindert Spliss und kann den Naturlocken besseren Ausdruck verleihen.

Zudem glättet der Ölfilm die angeraute Haaroberfläche, schützt anfällige Spitzen und macht das Haar viel leichter kämmbar. Es schützt genauso auch gegen die Hitze beim Föhnen oder beim Glätten mit dem Glätteisen.

Am besten funktioniert das Haaröl, wenn es noch in das feuchte Haar gegeben wird, denn ein Teil vom Öl kann dann gut in die noch geöffneten Schuppenschichten einziehen.

Man sollte immer erst mit einer kleinen Dosis Haaröl anfangen und wenn man merkt, dass das Öl dem Haar guttut, kann man die Menge auch etwas erhöhen, nur übertreiben sollte man nicht, weil das Haar sonst schnell sehr fettig aussehen kann.

 

Welche Haaröle kann man für welchen Haar-Typ verwenden?

Logischerweise kann man umso dicker das Haar ist auch mehr Haaröl verwenden und bei einem dicken Haar-Typ, kann man mit puren Pflanzenölen experimentieren, aber es kommt dazu auch immer auf die eigene Haarbeschaffenheit an, wie schwer dieses Öl ist.

Das Jojobaöl ist genaugenommen gar kein Öl, sondern ein Wachs, welches den Vorteil hat, dass es auf dem Haar nicht so fettend wirkt und dazu noch geruchsneutraler ist als die normalen Öle.

Auch das Traubenkernöl hat einen guten Ruf prima bei der Haarpflege zu funktionieren und das Kokosöl eignet sich hervorragend für die Pflege nach der Haarwäsche und es riecht zudem noch gut.

Das Olivenöl passt perfekt für sehr trockenes und strohiges Haar, denn dieser Haar-Typ könnte gut mit dem schwereren Öl zurechtkommen denn eine allzu voluminöse Lockenpracht lässt sich damit hervorragend zähmen und bearbeiten.

Die Sheabutter hilft prima bei einer störrischen Naturkrause, dieses Öl mischt man am besten mit einem geringen Anteil von einem Teuren Öl, wie dem Brokkolisamenöl  oder dem Crameöl, bevor man es in das Haar einmassiert.

Diese Öle fetten nicht, wirken aber super und machen das Haar weicher und vermindern die kräuselnden Haare, sie sind wie Silikonöle nur ohne deren Nachteile und wer mag kann noch leckere duftende Tropfen eines ätherischen Öls, wie Rose, Lavendel oder Minze mit hineingeben.

Für dünne feinen Haare mischt man am besten 5% von einem teuren edlen Öl, wie dem Brokkolisamen-, Argan– oder Macadamianussöl, mit einem Naturkosmetikkonformen Esteröl zusammen und man trägt alles dünn auf das Haar auf.

Dieses Öl gibt mehr Volumen, ohne zu fetten und man füllt es in einen sauberen Zerstäuber und schüttelt es vor dem Gebrauch gut durch, dann sprüht man es auf das noch nasse Haar und man kann das Haar für den Tag stylen.

 

 

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