Warum es uns im erwachsenen Alter viel schwieriger fällt, Freundschaften zu schließen

Warum es uns im erwachsenen Alter viel schwieriger fällt, Freundschaften zu schließen

Früher im Kindergarten und in der Schule, war man fast täglich unter gleichaltrigen Kindern und Schülern und man kam sich in den Kitagruppen schon immer sehr nah, wenn man zusammen Spiele gespielt oder draußen getobt hatte.

Genauso sah es auch in der Schulzeit aus, denn im Unterricht saß man 5-mal die Woche neben seinen Mitschülern, musste mit denen Gruppenarbeiten erledigen, oder war zusammen auf Klassenfahrten und so war man ganz schnell schon immer miteinander befreundet, ohne großen Aufwand.

Jetzt im erwachsenen Alter gibt es diese einfachen Wege ja leider nicht mehr, wenn man Glück hat, lernt man nette Menschen auf der Arbeit kennen, aber nur selten entstehen daraus auch wirklich richtige Freundschaften.

Zudem war die Zeit als Kind auch ganz anders als die im erwachsenen Leben, die Prioritäten liegen auf einmal ganz woanders und oftmals passiert es, dass sich Freundschaften im Alter aus den Augen verlieren und man muss dann mit der Freundschaftssuche von ganz neu anfangen.

Als Erwachsener geht man Arbeiten und dann sieht es mit der Freizeit plötzlich ganz anders aus, man lernt vielleicht seine große Liebe kennen, heiratet und bekommt eventuell Kinder, dann hat man automatisch weniger Zeit, um andere Menschen kennenzulernen.

Eins steht fest gute Freundschaften müssen gepflegt werden, brauchen Zeit und vor allem schöne gemeinsame Erfahrungen und wenn das im Alter die Zeit nicht zulässt, gehen Freundschaften ganz schnell mal zu Bruch.

Außerdem haben Freundschaften für Erwachsene oft niedrigere Priorität und leider fehlt auch die kostbare Zeit, wenn wir im stressigen Arbeits- und Familienalltag durchs Leben rasen.

Das Problem was noch die meisten Menschen haben ist, dass das Leben sie geprägt hat und ihnen fällt es viel schwerer als früher zur Kinderzeit, sich auf neue Freundschafften einzulassen und sie auch einzugehen, aus Angst enttäuscht zu werden.

Man denkt als Erwachsener viel mehr über Sachen und Dinge nach, als man es früher getan hat, man ist nicht mehr so locker und frei und sieht nicht jeden mit den man nur kurz geredet hat, direkt als neuen besten Freund an.

Wenn wir also heut zu Tage als Erwachsener unseren Freundeskreis erweitern wollen, passiert es entweder, wenn man einen neuen Partner kennenlernt und sich der Freundeskreis automatisch vergrößert oder vielleicht durch die Sozialen-Medien.

Natürlich kann es hin und wieder auch passieren, dass man jemanden zufällig beim Sport, Einkaufen oder anderen Hobbys trifft, ins Gespräch kommt, sich gut versteht und dann öfters miteinander zu tun hat und sich daraus eventuell mit der Zeit eine Freundschaft entwickeln kann, wenn man daran arbeitet und beide Seiten es auch möchten, doch in der Regel ist es im Alter eher schwieriger einen guten Freund oder eine beste Freundin zu finden.

Am besten wäre es, wenn man seine Freundschaften aus der Kindheit so lange pflegt und hegt, dass sie auch im erwachsenen Alter noch beständig sind, denn dann hat man viele gemeinsame Jahre auf dem Buckel und man geht nicht mehr so schnell wieder getrennte Wege.

 

 

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