Die 11 Typischen Kindersätze die sicherlich jedes Kind schon einmal gesagt hat

Die 11 Typischen Kindersätze die sicherlich jedes Kind schon einmal gesagt hat

Meinen Kinder immer das, was sie auch sagen, oder was meinen sie mit ihren Aussagen wirklich?

Man glaubt gar nicht, wie clever Kinder wirklich sind, denn meistens sind sie viel schlauer, als man denkt. Sobald die kleinen Racker anfangen mit ihren Eltern zu kommunizieren oder zu sprechen, haben sie ganz schnell verstanden, wie sie die Eltern dazu bekommen, dass sie das bekommen, was sie möchten oder brauchen.

Fast immer wissen die Eltern genau, was ihre Kinder wollen, dennoch haben die Mäuse es oft drauf, uns geschickt hinters Licht zu führen. Manchmal sagen die Kleinen Dinge, obwohl sie genau das Gegenteil meinen, oder das Kind traut sich nicht direkt, seinen wahren Wunsch zu äußern und zu nennen.

Aus diesem Grund steckt nicht immer nur Cleverness hinter jedem Satz, sondern ab und zu auch Hilflosigkeit und Überforderung des Kindes.

Die Eltern von Klein-Kindern werden die folgenden Sätze sicherlich alle schon kennen und am eigenen Leib erlebt haben und die frisch gewordenen Eltern, können sich schon einmal darauf vorbereiten, was in Zukunft noch alles auf sie zukommen werden wird und was sie alles erwartet und wie man die Kinder am besten lernt zu lesen und zu verstehen.

Hin und wieder ist es echt leicht, die Kinder zu lesen und zu verstehen, aber oft ist es auch sehr schwierig und verwirrend und extrem widersprüchlich, wenn sie versuchen sich mitzuteilen.

Aber so sind kleine Kinder nun einmal, denn sie müssen noch lernen, wie man richtig kommuniziert und wie man sich am besten ausdrückt, wenn man etwas haben möchte.

Bei den Versuchen können herrlich lustige, aber auch verwirrende Situationen entstehen und diese sollte man dann am besten mit viel Verständnis und Humor aufnehmen.

 

Hier findet man einige von diesen typischen Kindersätzen und was wirklich damit gemeint ist, die auch viele Eltern sicherlich kennen und schon öfters gehört haben.

 

Ich habe Hunger, das heißt in Kindersprache so viel wie, ich möchte jetzt sofort etwas Süßes! 

Wenn die Eltern bei diesem Satz dann meistens damit ankommen, dass es gleich Mittag- oder Abendbrot gibt und nur mit einem Apfel oder einer Schlangengurke versuchen das Kind zu beruhigen und zu füttern, gibt es meistens von den kleinen Rackern lange Gesichter, denn oft genug wollen die Kinder dann nur etwas Süßes haben, denn sie verwechseln den Hunger dann mit dem Appetit. Sollte das Kind jedoch wirklich Hunger haben, wird es auch mit einem Schokoriegel oder ein paar Weingummis nicht weiterkommen, nur jetzt liegt es an den Eltern, ob sie einknicken und dem Kind was Süßes geben oder ob sie das Kind darum bitten, noch etwas zu warten, weil das Essen gleich fertig ist.

 

Ich kann das nicht, das heißt in Kindersprache, ich will das jetzt nicht (selbst) machen!

Oft sagen die Kinder diesen Satz nur, weil etwas zu schwierig ist und sie es ganz allein nicht hinbekommen oder schaffen, dann geben sie recht schnell auf und verlieren den Mut. Viele Kinder sagen diesen Satz aber auch, weil sie etwas auf keinen Fall machen wollen, sie probieren es dann oftmals noch nicht einmal wirklich aus, sondern sie wollen dann einfach nur, dass wir es für sie tun und machen. So kann man natürlich auch durch Leben kommen, nur den Eltern sollte bewusst sein, dass das Leben in der Zukunft für das Kind nicht immer so leicht sein wird und dass sie dem Kind so sicherlich nicht wirklich helfen, selbstbewusst und stark durchs Leben zu kommen.

 

Nur noch eine Folge oder ein Video anschauen, das heißt in Kindersprache so viel wie, dass ich mindestens 2-3 Folgen/Videos anschauen möchte, aber da du das eh nicht erlaubst, frage ich erst einmal nach nur einer Folge und danach fängt die Diskussion wieder von neuem an!

Da Clevere Kinder genau wissen, was die Eltern erlauben und wie die Regeln im Haus sind, versuchen sie es immer wieder mit kleinen Tricks diese zu durchbrechen, oder sie legen sie zu ihren Gunsten aus. Die kleinen Racker werden da richtig erfinderisch und wollen die Eltern so damit austricksen und dazu bekommen, dass sie immer nachgeben. Jetzt liegt es aber an den Eltern in diesen Situationen konsequent zu bleiben oder den Kindern vernünftig zu erklären, was noch okay ist und was nicht.

 

Aua, das tut weh, das heißt in Kindersprache, ich will das nicht anziehen, ich will das selbst entscheiden, was ich heute trage!

Wenn ein Kind, das beim Anziehen sagt, will es nur mitteilen, dass es das nicht tragen oder ausziehen möchte und dass es selbst entscheiden möchte, was wann an- oder ausgezogen wird. Das Wort Aua nutzen Kinder auch gerne mal, wenn sie nicht angefasst werden wollen, um Hilfe zubekommen oder, wenn sie etwas allein machen wollen, um zu zeigen, dass sie es auch ganz allein schon schaffen.

 

Ich habe Bauchweh, das heißt in Kindersprache, ich will heute nicht in die Kita oder in die Schule gehen!

Ganz häufig lassen sich Kinder Bauchschmerzen oder andere Krankheiten einfallen, weil sie dann wissen, dass sie zu Hause bleiben können. Dann wird es zur Aufgabe der Eltern, herauszufinden, ob die Kinder wirklich Schmerzen haben, oder ob sie nur einen Grund suchen, um zu Hause bleiben zu dürfen. Hin und wieder kann auch ein ernster Grund dahinter liegen, wenn zum Beispiel etwas in der Kita oder in der Schule vorgefallen ist, dann sollten die Eltern Verständnis zeigen und mit dem Kind darüber sprechen und versuchen das Problem zu lösen. Denn in diesem Fall möchte das Kind uns nicht ärgern, es traut sich vielleicht nur nicht, den wahren Grund für seine Gefühle oder Ängste zu nennen, oder es kann es noch gar nicht richtig in Worte fassen. In dieser Situation ist bei den Eltern Empathie und Fingerspitzengefühl gefragt.

 

Ich muss so komisch husten, oder mein Hals wird so warm, das heißt auf Kindersprache oft, dass die Kinder sich gleich übergeben müssen!

Wenn dieser Satz kommt, sollte es schon schnell gehen und man holt lieber schnell einen Eimer oder eine Schüssel, wenn die Toilette zu weit weg ist, denn oft kommt danach in wenigen Sekunden der Mageninhalt schon hoch bei den Kleinen.

 

In der Kita oder in der Schule war es sehr langweilig, das heißt auf Kindersprache, die Kita oder die Schule waren ganz toll, ich habe so viel erlebt, aber ich bin sauer darüber, dass du mich jetzt schon abgeholt hast, und darum habe ich keine Lust dir davon zu erzählen und weil ich zu faul dafür bin!

Wenn die Kinder bei dieser Frage so trotzig reagieren, war es meistens alles andere als langweilig, sie sind oft eher auf irgendetwas sauer. Am besten fragt man sie zum späteren Zeitpunkt noch einmal oder man wartet einfach darauf, dass sie anfangen zu berichten, wie ihr Tag so war.

 

Ich habe Hunger! Ich will was malen! Ich muss auf Klo! Ich habe Durst, das heißt auf Kindersprache so viel wie, ich möchte noch nicht ins Bett/Schlafen und ich tue grade alles dafür, dass ich es auch nicht muss!

Wenn man Babys oder Kleinkinder schlafen legen möchte, ist das nicht immer ganz so leicht, dabei hilft nur viel Geduld und Zeit. Oft ist es so witzig, was sich Kinder alles einfallen lassen, nur um Zeit zu schinden und noch nicht ins Bett zu müssen.

 

Ich habe Durst, das heißt auf Kindersprache oft, ich will auf deinen Schoß, mit dir kuscheln und etwas dabei trinken!

Solche Sätze sind doch süß, nur um das verstehen zu können als Elternteil, sollte diese Situation schon öfters vorgekommen sein.

 

Ich habe dich nicht lieb, das heißt auf Kindersprache, ich bin jetzt gerade auf irgendetwas richtig sauer auf dich und das zeige ich dir jetzt auch!

Meistens wissen die Eltern schon, warum diese trotzige Aussage jetzt kommt, dennoch trifft sie oft tief ins Herz, wenn man diesen Satz hören muss. Die Kinder wissen ganz genau, dass sie die Eltern mit dieser Aussage bestrafen und meistens machen sie das, weil sie auf etwas richtig sauer und wütend sind. Die Gefühle von Kindern sollte man jedoch ernst nehmen und mit ihnen darüber in Ruhe sprechen, denn dann bekommt man auch ganz schnell heraus, warum sie diesen Satz gesagt haben und kurze Zeit später fallen sie uns wieder um den Hals.

 

Mir ist soooo langweilig, das heißt auf Kindersprache, ich weiß gerade nicht mit welchem Spielzeug ich spielen soll und am liebsten würde ich viel lieber mit dir Spielen oder Zeit verbringen!

Eigentlich dürfte heut zu Tage keinem Kind mehr langweilig sein, an den Massen an Spielzeugauswahl im Kinderzimmer. Aber gerade die Massen können Kinder überfordern und sie wissen dann nichts mit sich anzufangen. Eigentlich wollen sie nur die Aufmerksamkeit von ihren Eltern und etwas mit denen gemeinsam machen oder unternehmen. Aus diesem Grund sollten wir unseren Kindern die Möglichkeit geben, so oft wie es nur geht mit uns Zeit zu verbringen und wenn es mal gar nicht geht, sollte man eine Lösung dafür finden oder ein Kompromiss und wenn man seinem Kind das richtig erklärt, versteht es das auch meistens ganz gut.

 

Na, wem kommen diese Sätze auch so bekannt vor? Verhaltet Ihr Euch dann auch so, wie beschrieben oder wie geht Ihr mit den Situationen am besten um?

 

 

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