Kann man Zahnschmerzen wirklich mit Heilkräutern lindern?

Kann man Zahnschmerzen wirklich mit Heilkräutern lindern?

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Es gibt viele Heilkräuter, die bei verschiedenen Beschwerden oder Schmerzen echte Wunder bewirken sollen und können.  So gibt es auch bei Zahnschmerzen einige Heilkräuter, die man anwenden und ausprobieren kann, bevor man auf chemischen Medikamenten zurückgreift.

Die meisten Gründe für Zahnschmerzen sind Parodontitis oder Wurzelentzündungen und diese Schmerzen können wirklich ein Fluch sein und wenn man dann keine Zeit oder Angst hat zum Zahnarzt zu gehen, könnten einem vielleicht die Heilkräuter eine Weile aushelfen, um ohne oder mit gemilderten Schmerzen gut durch den Tag zu kommen.

Für viele Meschen gehört das unangenehme Pochen und Ziehen im Mundraum, Zahnbeschwerden oder Zahnfleischentzündungen zu den fiesesten und schlimmsten Schmerzen, die es gibt. Doch ob ein Zahnarztbesuch dann immer von Nöten ist, müsste man schauen, denn auch unserer Großeltern haben es zuerst mit den Heilkräutern versucht und ausprobiert, die Zahnschmerzen zu lindern oder sogar ganz wegzubekommen.

 

Die häufigsten Ursachen für Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen:

Wie vorhin schon genannten, verbirgt sich hinter diesen Schmerzen meistens Parodontitis oder einer Wurzelentzündung, aber der aller häufigste Auslöser für Zahnschmerzen ist jedoch Karies.

Dies kommt wie folgt zustande, durch die Bakterien in unserer Mundhöhle, wird der Zucker, den wir automatisch durch unsere Nahrung aufnehmen, in eine schädliche Säure für unsere Zähne verwandelt und diese Säure zerstört den schützenden Zahnschmelz, der sich auf unseren Zähnen befindet. Dadurch liegen die Dentinkanälchen frei und unser Zahn-Nerv in unserer Zahn-Pulpa reagiert sofort auf jede kleine Reizung, wie etwa die Hitze oder bei der Kälte.

Aber auch die mangelnde Mundhygiene kann ein Auslöser von schmerzhaften Zahnfleischentzündungen sein. Das liegt daran, dass wenn man sich gar nicht, zu selten oder nur sehr schlecht die Zähne putzt, können sich die Bakterien im Mundraum viel schneller vermehren und es kann dann zu einer Gingivitis kommen, das ist eine harmlose Entzündung des Zahnfleisches, für diese Entzündung ist das Zahnfleischbluten ein Hauptsymptom.

In vielen Fällen liegt hinter dem Zahnfleischbluten jedoch schon eine fortgeschrittene Entzündung des Zahnbettes, also auch genannt als Parodontitis. Zudem können auch andere Faktoren zu einer chronischen Zahnfleischentzündung führen, sei es zu viel Stress im Alltag, Nikotin, Vitaminmangel und Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes.

Bei beiden Arten von Entzündungen, kann es dazu führen, dass das Zahnfleisch zurück geht und auch nie wieder nachwächst. Dadurch wirken die Zähne um einiges größer und länger und auf Grund der freiliegenden Zahnhälse regieren sie spürbar empfindlicher auf alles.

 

Doch jetzt einmal zu den heilenden Kräutern und welche von denen lindern die Beschwerden und Schmerzen?

Nicht nur unserer Großmütter schworen früher schon bei Zahnbeschwerden auf alte Heilpflanzen und Kräuter, denn sie galten immer schon als klassische Hausmittel, gegen die lästigen und unangenehmen Zahnschmerzen. Selbst bei Zahnfleisch- oder Wurzelentzündungen galt die Gewürznelke damals schon als echte Wunderwaffe und sie war in aller Munde, wenn es um diese Schmerzen ging, denn dank ihrer ätherischen Öle, wirkt sie antibakteriell und entzündungshemmend.

Auch die folgenden Gewürze, sind den meisten Menschen nicht fremd und viele wissen auch, dass diese Kräuter und Gewürze nicht nur zum Kochen hervorragend geeignet oder zu gebrauchen sind, denn auch Ingwer, Kamille, Salbei und Thymian, können durch ihre ätherischen Öle bei Schwellungen, Zahnfleischentzündungen und Blutungen desinfizierend wirken, eine schmerzlindernde Wirkung haben und sogar das Zahnfleisch kräftigen und stärken.

Viele Menschen kennen es sicher nicht, aber auch Myrrhe, kann prima gegen Zahnbeschwerden helfen, denn früher wurde diese klassische Heilpflanze schon oft bei Zahnschmerzen und zur Vorbeugung gegen Zahnstein verwendet.

Eins sollte jedem jedoch bewusst sein, dass auch die besten Heilkräuter einen Zahnarztbesuch nicht ersetzen, sie dienen lediglich nur für den kurzen Moment, bis man die Zeit findet, einen Termin beim Zahnarzt zu machen.

 

So werden die Heilkräuter am besten angewendet:

Als Tees oder Mundspülung können die Kräuter und Gewürze, wie Ingwer, Kamille, Salbei und Thymian mehrmals täglich angewandt werden. Myrrhe wirkt zum Beispiel sehr gut als Tinktur oder auch Mundwasser bei Zahnschmerzen schmerzlindernd und besonders heilungsfördernd.

Wer jedoch unter leichtem Mundgeruch leidet könnte es einmal mit Eukalyptus und Fenchel roh oder als Tee versuchen.

 

Kann man Zahnschmerzen und Entzündungen vorbeugen?

Wie jeder von uns wissen sollte, ist die richtige Zahnpflege und eine zuckerarme Ernährung der beste Schutz vor Karies und somit auch vor den unangenehmen Zahnschmerzen. Auch halbjährliche Kontrollen beim Zahnarzt sind sehr wichtig, um schlimme Schmerzen zu vermeiden. Die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt und auch eine professionelle Reinigung mindestens einmal im Jahr sind das A und O, um Parodontitis und andere Zahnkrankheiten vorzubeugen.

 

 

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